Genauso streng kontrolliert wie die echte Bundestagswahl ist die erstmals in der Robert-Gerwig-Schule durchgeführte Juniorwahl. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Überparteilich: Junge Menschen in der Praxis an das Thema Demokratie heranführen

St. Georgen (hü). Erstmals beteiligt sich die Robert-Gerwig-Schule an der Juniorwahl. Dabei spielen Schüler die Bundestagswahlen unter möglichst realen Bedingungen durch. Ins Leben gerufen wurde die Aktion vom überparteilichen Verein "Kumulus" aus Berlin. Es geht unter anderem darum, Jugendliche an das Thema Demokratie heranzuführen und darüber zu informieren, wie so eine Wahl tatsächlich stattfindet.

A n der Robert-Gerwig-Schule ist die Klasse 9a für die Or ganisation der Wahl zuständig , wie Klassenlehrerin Silke Schwing hammer erklärt. Dazu gehöre auch, sich vorher mit Politik oder Parteiprogrammen auseinanderzusetzen. Überraschend sei gewesen, dass die Schüler darüber schon relativ gut Bescheid wussten.

Am Dienstag war es so weit. Sämtliche Schüler hatten Wahlscheine bekommen und konnten im Klassenzimmer der 9a in Wahlkabinen ihr Kreuzchen machen. Streng überwacht von Neuntklässlern, die als Wahlvorstand, Beisitzer oder Schriftführer fungierten. Ebenso streng ging es beim vorigen Versiegeln der Wahlurne oder dem späteren Auszählen zu.

weiteren Gesprächsstoff für den Unterricht

Das Ergebnis wird vorerst nicht bekannt gegeben sondern geht an die Juniorwahl-Zentrale. Die veröffentlicht die bundesweit ermittelten Ergebnisse erst am Abend der echten Bundestagswahl um 18 Uhr. Schwinghammer ist sich sicher, dass die Ergebnisse dann bestimmt weiteren Gesprächsstoff für den Unterricht bieten.

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