Emil und seine Freunde, die Detektive, erwischen den Dieb nach einer aufregenden Verfolgungsjagd durch Berlin auf frischer Tat in der Sparkasse. Foto: Bösinger Foto: Schwarzwälder Bote

Theater: Schüler bringen Geschichte von Emil und den Detektiven auf die Bühne

St. Georgen. Eine wilde Verfolgungsjagd gab es am Samstagabend im Theater im Deutschen Haus in St. Georgen. Das Junge Theater des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums führte den 1929 erschienenen Roman "Emil und die Detektive" von Erich Kästner auf.

 

Das Theater war nicht nur von Kindern, sondern von Menschen aller Generationen gefüllt, die sich die bekannte Geschichte von Emil und seinen Freunden ansehen wollten. Die Vorführung begann damit, dass sich Emil am Bahnhof von seiner Mutter verabschiedet, da er seine Großmutter und seine Cousine Pony Hütchen in Berlin besuchen will. Da seine Mutter vorsichtig ist, befestigt sie das Geld für Emil mit einer Sicherheitsklammer in seinem Anzug. Und schon geht die Reise los.

Lange Verfolgungsjagd durch Berlin

Lang hält die Ruhe nicht an. Denn nachdem sich Emil im Zug mit den Passanten unterhalten hat, schläft er ein. Und als er wieder aufwacht, merkt er mit Schrecken, dass das Geld verschwunden ist. Gerade sieht er noch einen Mann im schwarzen Mantel mit seinem Geld aussteigen und beschließt, ihm zu folgen. In der fremden großen Stadt bekommt Emil unerwartet Hilfe von Gustav und seinen Freunden. Sie versprechen ihm, den Dieb zu schnappen, und stellen gleich einen ausgetüftelten Plan auf. Ihr Schlachtruf wird "Parole Emil".

Nach einer langen und aufregenden Verfolgungsjagd durch Berlin erwischen sie den Dieb auf frischer Tat. Gerade als er die gestohlenen 140 Mark auf die Bank bringen will, stellen ihn die Detektive. Und zum Glück können sie schnell beweisen, dass es Emils Geld ist. Denn man erkennt deutlich die Nadelstiche, mit denen seine Mutter die Scheine im Anzug festgemacht hatte. So kann die Polizei den Dieb schließlich abführen und Emil endlich zu seiner Großmutter gehen.

Seit Wochen für Auftritt geprobt

Emil bekommt von der Polizei schließlich sogar 1000 Mark als Belohnung, da der Dieb schon lange gesucht wurde. Und gemeinsam feiert er dies dann bei seiner Großmutter mit allen seinen neuen Freunden. Und sogar seine Mutter kommt am Ende aus Neuhausen, um ihren Helden zu sehen.

Die jungen Schauspieler, die bereits seit Wochen für ihren Auftritt geprobt hatten, bekamen einen tosenden Applaus vom begeisterten Publikum. Die humorvolle Geschichte, die unter der Leitung von Regina Fiehn und Christine Seckinger aufgeführt wurde, fand bei allen Zuschauern großen Anklang.