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St. Georgen Junge Botschafter werben für Energieeffizienz

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Die drei Auszubildenden Eva-Maria Wolfart, Lukas Kübler und Timo Sigmeth besuchen als Energiescouts das amerikanische Unternehmen UNEP. Foto: Schwarzwälder-Bote

St. Georgen. Es war ein ambitioniertes Ziel, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung: Drei EBM-Papst-Energiescouts reisten vom 1. bis zum 7. Juni in die USA, um dort für die von US-Präsident Barack Obama angestoßenen Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren. Die Auszubildenden Eva-Maria Wolfart, Lukas Kübler und Timo Sigmeth berichteten in Vorträgen bei Unternehmen, einer technischen High School und der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer davon, wie sie in der heimischen Produktion nach Energieleckagen suchen und diese beheben. Besonderer Höhepunkt der Vortragsreise seien ein Empfang und Gespräch über das Energiescoutsprojekt mit Elliott Harris gewesen, Direktor des New Yorker Büros von UNEP (Umweltprogramm der Vereinten Nationen) und UN Assistant Secretary-General.

"Unsere USA-Reise war ein voller Erfolg! Wir hoffen, einen Startschuss in den USA für ähnliche Projekte gegeben zu haben. Energieeffizienz ist wichtig für die Zukunft unseres Planeten – und wir als junge Generation sind dabei besonders gefragt. Denn die Situation wird sich durch weltweites Bevölkerungswachstum und Ressourcenkonflikte weiter zuspitzen", ist Eva-Maria Wolfart überzeugt.

Die Energiescouts besuchten unter anderem die Unternehmen Sound Manufacturing und den amerikanischen Standort des Laserspezialisten Trumpf sowie die EBM-Papst Niederlassung in Connecticut, um dort ihr Projekt vorzustellen. Außerdem fahndeten sie in den Produktionsstätten nach Energieleckagen und reparierten diese.

Mit den Schülern und Lehrern der Cheney Tech High School in Connecticut tauschten sich die Scouts über energieeffiziente Produktion und Baumethoden aus. Die High-School-Schüler zeigten ihnen ihr E-House: ein Modellprojekt des Staates Connecticut, das technischen High Schools dabei hilft, möglichst energieeffiziente Baumethoden und Wohnhäuser zu entwickeln. In Fragerunden diskutierten die Scouts rege mit Unternehmens- und Verbandsvertretern sowie Schülern, Lehrern und Professoren über verschiedene Möglichkeiten, Energie in Produktion und Privathaushalt einzusparen. Außerdem erklärten sie das Duale Ausbildungssystem in Deutschland und gaben einen Einblick in das Unternehmen EBM-Papst.

Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsführung der EBM-Papst Gruppe, bekräftigt: "Mit dem Energiescoutsprojekt führen wir zu einem Kulturwandel bei EBM-Papst und in der Gesellschaft: Wir geben jungen Auszubildenden viel Verantwortung in die Hand. So lernen sie den energieeffizienten Umgang mit Ressourcen und unterstützen unser Unternehmen dabei, den Energieverbrauch zu senken und somit Kosten einzusparen. Deshalb freue ich mich sehr über die erfolgreiche USA-Reises."

Die Firma hatte das Projekt "Energiescouts" 2010 ins Leben gerufen. Mit Wärmebildkamera und Druckluftmessgerät ausgestattet, suchen Auszubildende in der Produktion nach Energieverschwendern und reparieren diese eigenständig. 2012 wurde das Projekt von der Kampagne "Deutschland: Land der Ideen" ausgezeichnet und 2014 von der Energieagentur zur Nachahmung empfohlen. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag übernahm das Projekt 2014 und hat mittlerweile rund 1000 Energiescouts in ganz Deutschland ausgebildet. Seit Beginn des Projekts haben rund 40 EBM-Papst Energiescouts circa eine Million Euro Energiekosten einsparen können. Info: www.energiescouts.com

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