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St. Georgen Jugendlichen eine Orientierung bieten

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Die Berufs- und Ausbildungsmesse lockt viele Besucher in die Stadthalle. Fotos: Hilbertz Foto: Schwarzwälder Bote

Studium? Oder doch lieber eine Ausbildung? Viele junge Erwachsene sehen sich nach der Schule mit dieser Entscheidung konfrontiert. Die Berufs- und Ausbildungsmesse soll eine Gelegenheit bieten, sich über die ansässigen Firmen zu informieren.

St. Georgen. Immer weniger junge Menschen nehmen eine Ausbildung auf. Umso wichtiger ist es für die lokale Wirtschaft, um jungen Nachwuchs zu werben. In der siebten Auflage der Berufs- und Ausbildungsmesse (BAM) hatten Unternehmen erneut die Gelegenheit, um Nachwuchs zu werben.

"Nicht jeder muss studieren", meinte Bürgermeister-Stellvertreter Manfred Scherer in seiner Eröffnungsrede. Bei seinem letzten öffentlichen Auftritt in seiner Funktion als Bürgermeister-Stellvertreter und Gemeinderat wies er darauf hin, wie sehr die lokale Wirtschaft auf Nachwuchs angewiesen sei. "Sowohl der Stadt als auch dem Gemeinderat ist es wichtig, den Industriestandort St. Georgen zu stärken. Man muss den jungen Menschen vor Ort die besten Chancen bieten", so Scherer weiter.

Das sei auch dringend notwendig, wenn man sich vor Augen halte, dass 9000 Ausbildungsplätze allein in Baden-Württemberg unbesetzt geblieben sind, berichtete der anwesende Bundestagsabgeordnete Thorsten Frei (CDU). "Wir sind schlicht und ergreifend darauf angewiesen, junge Menschen und die starke Industrie hier am Standort zusammenzubringen, da wir wissen, dass Wirtschaftswachstum, Prosperität, letztlich auch davon abhängt, wie die Qualität und die Quantität der Mitarbeiter aussieht", so Frei in seiner Rede. Er hoffe, dass die Jugendlichen "klüger aus der Stadthalle gehen, als sie hineingekommen sind".

Mittels VR-Brillen erhalten Besucher Firmeneinblicke

Doch wie begeistert man potenziellen Nachwuchs für die Ausbildungsberufe? Auf der Messe hatten sich die Unternehmen allerlei Attraktionen ausgedacht, um die jungen Erwachsenen an ihre Stände zu locken. So konnte man sich am Stand von "Häseler Metall Technik" im Minigolf versuchen. Besonders beliebt bei den Messebesuchern war ein Gebläsekicker beim Stand von "EBM-Papst". Das Besondere daran: Der Kicker wurde von Azubis selbst gebaut.

Auch VR-Brillen konnten die Interessierten ausprobieren. Die neue Technik ermöglichte es, die Firma und den Ausbildungstandort mit eigenen Augen zu sehen und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob es das Richtige für einen ist.

Auch am Stand von "J. G. Weisser", hatten die Azubis im Vorfeld eine Attraktion für die Messe angefertigt: eine "Touch-Wall". Hier ging es darum, so schnell wie möglich aufleuchtende Felder mit der Hand abzuklatschen. Die Schnellsten konnten sich auf eine Bestenliste eintragen und einen Gutschein gewinnen. Ausbildungsleiter Andreas Hilpert freute sich, dass die "Touch-Wall" so gut ankam. Ihm sei wichtig, dass er sich als Ausbildungsleiter im Hintergrund hält, damit die Azubis aus erster Hand über ihre Ausbildung berichten können.

Für die Firma "Wahl" war es der erste Auftritt auf der BAM. Das Unternehmen, das bis zum Sommer 2021 nach Peterzell umziehen möchte, versuchte mittels einer Popcorn-Maschine potenzielle Bewerber an ihren Stand zu locken. Eine der dort angebotenen Ausbildungen war die des Mechatronikers. "Es gibt einen richtigen Hype um diese Ausbildung aktuell. Das ist aber auch kein Wunder, denn sie ist sehr abwechslungsreich und man hat gute Zukunftsaussichten damit", erzählte Natascha Hoch von "Wahl".

Wer sich für den Beruf des Mechatronikers interessierte, kam bei der diesjährigen BAM voll auf seine Kosten – viele der anwesenden Unternehmen stellten diesen Ausbildungsberuf vor. Sicherlich sind aber auch alle anderen Jugendlichen klüger aus der Stadthalle gegangen, als sie hineingekommen waren – so, wie es sich Frei in seiner Rede gewünscht hatte.

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