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St. Georgen Jugendliche setzen sich an die Spitze

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Bereiten sich in den Sommerferien auf die deutschen Meisterschaft im Wett­bewerb "Formel 1 in der Schule" vor: Johannes Kasparr (von links), Luca Granata, Louisa Broghammer, Florian Falk, Noah Schneider und Luca Sergio vom Thomas-Strittmatter-Gymnasium, die sich mit ihrem Cubic­-Racing-Team den Landessieg für Baden-Württemberg sicherten.Foto: Schule Foto: Schwarzwälder Bote

­ Nachdem das Cubic­Racing-Team des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums (TSG) aus St. Georgen bereits Landessieger für Baden-Württemberg im Wett­bewerb "Formel 1 in der Schule" geworden ist, ­bereitet sich das Team nun auf die deutsche Meisterschaft vor.

St. Georgen. Bei "Formel 1 in der Schule" handelt es sich um einen multidisziplinären, internationalen Technologie- Wettbewerb, bei dem Schüler im Alter von elf bis 19 Jahren einen Miniatur-Formel-1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken. Das aus St. Georgen kommende Cubic-Racing­Team hat sich bereits als Erster erfolgreich im Landeswettbewerb gegen 13 andere Schulen beziehungsweise Teams durchgesetzt, jetzt wollen die Schüler auch bei der am 19. September in Heilbronn anstehenden deutschen Meisterschaft eine gute Platzierung erreichen.

Technologiezentrum und Firmen fördern Projekt

Wie bei der Formel 1 steht im Schulwettbewerb zwar die Technik im Vordergrund, letztendlich ist für die Bewertung und Platzierung jedoch die Teamleistung entscheidend, bei der neben der Konstruktion, Fertigung, Reaktionszeit und Fahrzeuggeschwindigkeit auch der Business-Plan und die Präsentation einfließen. Im sechs­köpfigen Cubic-Racing-Team gibt es deshalb auch entsprechende Rollenverteilungen und Zuständigkeiten: So sind Louisa Broghammer und Johannes Kaspar für das Ressourcen-Management verantwortlich, während sich Luca Granata und Luca Sergio um die Konstruktion kümmern. Komplettiert wird das Sextett durch Florian Falk, der für das Grafikdesign zuständig ist, und Noah Schneider, der als Teammanager agiert.

Um sich auch während der Sommerferien gut auf die Meisterschaft vorbereiten zu können, haben die Team­Mitglieder der zehnten Klasse des TSG beim St. Georgener Technologiezentrum wegen räumlicher Unterstützung nachgefragt. Diese Unterstützung wurde den Jugendlichen gerne gewährt.

Das Cubic­-Racing-Team agiere so professionell wie ein Start-Up, sagt Martin Friedrich, Geschäftsführer des Technologiezentrums. Deshalb war es für ihn keine Frage, dass das TZ das Team als "Raum-Sponsor" unterstützt. Dabei ist das TZ aber nicht der einzige Sponsor aus dem Technologiezentrum und aus St. Georgen. So arbeitet das Team schon seit geraumer Zeit etwa mit der Imsimity GmbH im Bereich 3D-Visualisierung eng zusammen. Die Begeisterung des Teams ist ansteckend, sagt deren Geschäftsführer Martin Zimmermann. Auch Marc Köser, Projekt-Manager der 3D-Labs GmbH, der dem Team im Bereich CAD/3D-Druck als Ansprechpartner zur Verfügung steht, lobt das professionelle Auftreten und die Herangehensweise des Teams.

"Wir haben das Glück, dass wir hinsichtlich unserer Sponsoring-Anfragen innerhalb des St. Georgener Firmennetzwerks nie auf taube Ohren gestoßen sind", sagt Noah Schneider. So unterstützen auch die Stermann Technische Systeme GmbH, die Walter Kaspar GmbH Co. KG, die Deutsche Vermögensberatung Sven de Vries und die Wiha Werkzeuge GmbH das Team. Repräsentativ für alle Sponsoren drückt Johannes Sterman, Geschäftsführer der Sterman Technische Systeme GmbH, dem Cubic-Racing-Team für die anstehenden deutschen Meisterschaften fest die Daumen und hofft auf eine gute Platzierung.

Lehrer motivieren Zehntklässer

Dass sie überhaupt so weit gekommen sind – da sind sich alle Teammitglieder einig – ist aber zu großen Teilen dem Engagement und der Motivation des Chemie-Lehrers ­Alexander Mosbacher und des Physik-Lehrers Jörg ­Zimmermann zu verdanken. Beide sehen in dem Wettbewerb eine ideale Möglichkeit, um erlernte Theorie in die Praxis umzusetzen.

Die Zielsetzung des ­Wettbewerbs, ein aufregendes und spannendes Lern­erlebnis zu schaffen, um bei den Jugendlichen das ­Verständnis und den Einblick in die ­Bereiche Produkt­entwicklung, Technologie und Wissenschaft zu verbessern und berufliche Lauf­bahnen in der Technik aufzuzeigen, wurde durch die Teilnahme am Formel 1-Wettbewerb bei den Mitgliedern des Cubic-Racing-Teams auf jeden Fall erreicht.

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