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St. Georgen Infizierte Fußballer tragen Coronavirus in Firmen

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Derzeit müssen viele Corona-Tests durchgeführt. Die Zahl der Infizierten ist kreisweit stark angestiegen. (Symbolfoto) Foto: Robert Kneschke – stock.adobe.com

St. Georgen - Es ist eine Zahl, die angesichts der relativ geringen Einwohnerzahl St. Georgens kritisch ist: Allein in der vergangenen Woche sind 21 Personen in der Bergstadt an Corona erkrankt. Von Dienstag auf Mittwoch wurden weitere vier Infizierte vom Gesundheitsamt registriert. Die Zahl steigt damit auf 75, wobei 49 Personen bereits wieder genesen sind.

"Das Infektionsgeschehen hat sich im Nordkreis inzwischen diffus ausgebreitet", erklärt Heike Frank, Pressesprecherin des Landratsamtes Schwarzwald-Baar-Kreis, auf Nachfrage unserer Zeitung. Etwa die Hälfte besagter Fälle lasse sich auf die Geschehnisse im Hotel Federwerk und das Fußballspiel in Peterzell zurückführen. "Hinzu kommen weitere eingeschleppte Fälle durch Reiserückkehrer oder spontane Erkrankungsfälle ohne zunächst ersichtlichen Zusammenhang", so Frank.

Auffallend kurze Fristen zwischen Ansteckung und ersten Symptomen

Zwei Personen aus einem der Fußballvereine hätten das Virus wiederum "in die betriebliche Umgebung eingetragen". Dort entwickle es nun eine Eigendynamik. Die betroffenen Unternehmen werden von Frank indes nicht namentlich genannt.

"Auffallend war, dass zwischen Ansteckung und Erkrankung teilweise nur kurze Fristen – zwischen 24 und 48 Stunden – bestanden", erklärt sie weiter. Das Amt weist ausdrücklich auf die sogenannten Aha-Richtlinien hin. Diese betonen die Wichtigkeit der Handhygiene, des Tragens einer Maske und des Abstandhaltens. "Dennoch gibt es immer wieder Fälle, die auch bei Beachtung der Kontaktregeln auftreten können", so die Sprecherin.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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