Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

St. Georgen "In St. Georgengeht was"

Von
Foto: © Jelena – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

St. Georgen bietet mehr, als viele Kunden vielleicht meinen. Das meint Claudius Fichter, seit einem Jahr neuer Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins, und verweist auf den gut sortierten Einzelhandel der Bergstadt.

St. Georgen. Ein weiterer Vorteil, der St. Georgen von größeren Städten positiv abhebt, in denen vor allem Filialen von Handelskonzernen in der Innenstadt angesiedelt sind: In der Bergstadt sind die Geschäfte in der Regel inhabergeführt, so Fichter. Das sorge für gute Beratung und umfassenden Service. Eigenschaften, die gerade in Zeiten eines starken Internet-Handels wieder an Bedeutung gewinnen, meint der Vorsitzende. Die Kunden schätzten diesen persönlichen Kontakt.

Dass in St. Georgen was geht, beweist auch die Zahl der Aktionen, die der Handels- und Gewerbeverein (HGV) auf die Beine gestellt hat. So konnte die Zahl der Veranstaltungen im Vergleich zu früher beinahe verdoppelt werden (Infokasten). Der nächste Termin ist anlässlich des Schaltjahres am Samstag, 29. Februar. Es gibt besondere Verkaufs- und Rabattaktionen.

Das Miteinander bei den Mitgliedsbetrieben wird gepflegt. So gibt es laut Fichter alle sechs Wochen einen Arbeitskreis, in dem Ideen entwickelt und sonstige Fragen diskutiert würden. Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt sei gut.

Auch der HGV bemühe sich um Marketing, müsse dabei aber auch auf seine begrenzten Möglichkeiten schauen angesichts der täglichen Arbeit im Geschäft.

Ansätze für mehr Stadtmarketing sieht Fichter. So gebe es Lücken in der Angebotspalette im Einzelhandel. Als Stichworte nennt er ein Sportgeschäft, Lederwaren oder einen Handy-Shop, um deren Ansiedlung man sich bemühen könnte. Fichter wünscht sich auch wieder mehr Stände auf dem Wochenmarkt, um ihn attraktiver zu machen. Mittlerweile sei die Zahl der Beschicker auf vier bis fünf geschrumpft.

Fichter ist sich sicher, dass der Einzelhandelsstandort in St. Georgen interessant ist. So sei die Zahl der Geschäfte in den vergangenen zehn Jahren stabil. Zwar gebe es mal einen Laden, der schließe. Dafür komme aber auch wieder etwas Neues.

Sanierung der Innenstadt "hoch notwendig"

In den nächsten Jahren stehen Maßnahmen zur Innenstadtsanierung an, dabei auch die Sanierung des Marktplatzes. Fichter hält die Innenstadtsanierung für "hoch notwendig", auch wenn das vielleicht für die am Marktplatz angesiedelten Geschäfte und Kunden, die dort einkaufen wollten, gewisse Einschränkungen bedeute.

Gute Absprache ist wichtig

Umso wichtiger sei eine gute Absprache zwischen Handel, Stadt und Baufirmen im Vorfeld und während der Durchführung, um eine "bestmögliche Lösung" zu finden, sei es mit entsprechenden Ausschilderungen oder Teppichen, damit die Leute nicht im Baustellendreck laufen müssten. Ein Thema sei auch die Parkplatzfrage im Zusammenhang mit der Sanierung der Tiefgarage unter dem Marktplatz, meint er.

Letztlich werte die Sanierung die Innenstadt auf. Fichter ist zuversichtlich, dass der langjährige Leerstand auf dem Marktplatz in den Räumen des früher dort beheimateten Edeka dann auch wieder mit Leben gefüllt werden kann. Schließlich sei das eine Top-Lage.

Die von der Stadt initiierte Bürger-App begrüßt Fichter ausdrücklich. Sie erleichtere Kommunikation und Informationsaustausch zwischen den Einwohnern und den verschiedenen Einrichtungen St. Georgens. Auch der HGV sei dort vertreten und informiere beispielsweise über seine Aktionen. Noch seien die Klicks "überschaubar". Aber die App gebe es ja auch noch nicht so lange. Und das Interesse nehme zu.

HGV hat mittlerweile 72 Mitgliedsbetriebe

Der HGV konnte im Lauf des vergangenen Jahres wachsen von 66 auf mittlerweile 72 Betriebe. Fichter betont, dass der HGV auch für Industrie und Gastronomie da sei. Deren Anteil sei im Verein noch "etwas unterrepräsentiert". In diesem Zusammenhang erwähnt Fichter auch die "Hurracard", die Firmen ihren Mitarbeitern geben könnten. Wünschenswert sei, dass diese noch stärker in Anspruch genommen werde, biete sie doch Vorteile für alle Beteiligten, Firma, Mitarbeiter und den Handel. Ein Erfolgsmodell sei die St. Georgener Gutschein-Karte, die von Kunden gerne genutzt werde.

Einen Rück- und Ausblick wird der HGV auch bei seiner Hauptversammlung halten. Diese ist am Montag, 16. März, 19.30 Uhr, in St. Georgen im Gasthaus "Zur Stadt Frankfurt".

Der Handels- und Gewerbeverein St. Georgen bietet in diesem Jahr der Kundschaft noch mehr als in den Vorjahren. So hat sich die Zahl der Aktionen nahezu verdoppelt.

Wie vom Vorsitzenden Claudius Fichter zu erfahren ist, waren es in den vergangenen Jahren jeweils vier bis sechs Aktionen, in diesem Jahr sind es neun und etliche davon gab es noch nie.

Seit wenigen Wochen gibt es den St. Georgener Geschenkgutschein in veränderter Form. Künftig werde er jährlich neu aufgelegt, damit sich der HGV einen besseren Überblick verschaffen könne, wie groß die Nachfrage und der Umlauf der Karten sei.

Das Schaltjahr bietet sich für eine neue Aktion an. So soll es am Samstag, 29. Februar, besondere Verkaufsaktionen und Rabatte geben, informiert Fichter, außerdem einen "langen" Samstag mit Öffnungszeiten bis 16 Uhr.

Weiter geht es am Weltfrauentag, der am Sonntag, 8. März, begangen wird. Am Samstag zuvor, also am 7. März, erhalten Kundinnen in den HGV-Mitgliedsbetrieben eine Rose.

Auch an den Nachwuchs wird gedacht. So gibt es am Freitag, 27. März, einen Kindernachmittag mit Spiele-Ralley, sagt Fichter. Neu ist der Sommerzeit-Abendverkauf bis 22 Uhr am Freitag, 3. April, nachdem am Sonntag zuvor die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit vollzogen wurde. Ebenfalls das erste Mal gibt es im Vorfeld der Sommerferien am Freitag, 24. Juli, ein "Last Sale before Holidays". An diesem Abend kann in St. Georgen bis 23 Uhr eingekauft werden. Hier gebe es auch Schnäppchen, um die Urlaubskasse zu schonen.

Das mittlerweile zweite Heugausfest steigt am Samstag, 29. August. "Das ist unser Hauptevent", betont Fichter. Über die ganze Stadt verteilt "passiert was". Es gebe Spielstationen und auch etwas zum Essen.

In Verbindung mit dem Naturparkmarkt wird am 20. September zum verkaufsoffenen Sonntag eingeladen. Dann haben die Geschäfte in der Bergstadt zwischen 13 und 18 Uhr geöffnet.

Der "Klassiker", die Nacht der 1000 Lichter, folgt am Freitag, 27. November, mit verschiedenen Aktionen. Die teilnehmenden Geschäfte haben dann bis 22 Uhr geöffnet.

Neu ist wiederum eine Aktion vor den Weihnachtsferien, das "Last Minute Sale before Christmas" am Dienstag, 22. Dezember. Hier wird es laut Fichter einen Abendverkauf bis 21 Uhr geben. Das komme auch denjenigen zugute, die noch ein Weihnachtsgeschenk bräuchten.

Ob diese hohe Zahl an Veranstaltungen auch im nächsten Jahr zu halten ist, müsse sich ergeben. Aber solche Aktionen seien wichtig fürs Stadtmarketing, unterstreicht Fichter, "damit man im Gespräch bleibt, und die Leute sehen, die machen was."

Etwa alle sechs Wochen trifft sich der HGV zu Arbeitssitzungen. Das sei eine offene Gruppe, in der neue Ideen entwickelt würden. Da könne jedes HGV-Mitglied teilnehmen und sich einbringen.

Fotostrecke
Artikel bewerten
2
loading

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.