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St. Georgen Holz ein besonderer Baustoff

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Sehen viele Vorteile für Holz als Baustoff (von links): Johannes Göppert (Holzbau Göppert), Gerhard Heinzmann, Obermeister Zimmerer-Innung Schwarzwald-Baar, Christian Lehmann, Initiator von Holzbau Schwarzwald, sowie Elias Wahl, Clustermanager von proHolz Schwarzwald. Foto: Karrer Foto: Schwarzwälder Bote

Bereits zum fünften Mal fand das Holzbau-Forum Donaueschingen im Rahmen der Messe Haus.Bau.Energie statt. Veranstalter waren die Clusterinitiative proHolz Schwarzwald mit Sitz in Freiburg und die Zimmerer-Innung Schwarzwald-Baar.

Donaueschingen/St. Georgen (rtr).  Holzbau Schwarzwald ist eine Plattform der Zimmerer-Innung Schwarzwald-Baar. Christian Lehmann aus St. Georgen ist Initiator von Holzbau Schwarzwald.

Im Rückblick auf das vergangene Jahrzehnt habe sich der Holzbau im Schwarzwald positiv entwickelt, so Lehmann.  Es gebe inzwischen einige Initiativen und Netzwerke im Schwarzwald, bei denen die Holzbauer, Architekten, Ingenieure, Ausbildungsstätten und Holzbauinstitute zusammenarbeiteten. Die Auftragsbücher der Betriebe seien voll, so Lehmann.

Die Akteure haben es sich zum Ziel gesetzt, dass das Bauen mit Holz im Schwarzwald wieder zum Markenzeichen wird und die Holzbauten auch überregional Beachtung finden. Mit einer Holzbauquote von über einem Drittel bewege sich Baden-Württemberg an der Spitze mit steigender Tendenz. Die Holzbau-Offensive des Landes Baden-Württemberg und die Schirmherrschaft von Ministerpräsident Wilfried Kretschmann würden ihren Teil dazu beitragen.

Das Holzbau-Forum in Donaueschingen belege eindrucksvoll den Blick voraus, so Lehmann. Holz sei der Baustoff der Zukunft. Auch Hochhäuser aus Holz wurden auf der Messe vorgestellt.

Teilnehmer aus Baurechtsabteilungen und Gemeinderäten kamen zum Holzbau-Forum, außerdem viele Holzbauer, Hersteller, Händler, Architekten, Bauingenieure, Brandschutzspezialisten und Bauträger, um mehr über aktuelle und innovative Projekte zu erfahren, informiert Elias Wahl von Seiten des Veranstalters proHolz Schwarzwald. Aber auch die Sanierung und Erhaltung der für das Landschaftsbild so wichtigen Schwarzwaldhöfe war Thema im Strawinsky-Saal. Ein gelungener Spagat zwischen Moderne und Tradition.

Die Eröffnung erfolgte durch Rolf Rombach, Präsident von Holzbau Baden, und Reiner Probst, stellvertretender Vorsitzender der Architektenkammer Baden-Württemberg beim Kammerbezirk Freiburg.

Mit dem mehrgeschossigen und preisgekrönten Mehrfamilienhaus von Architektin Maria Kollmann in Konstanz starteten dann die Fachvorträge. Herbert Duttlinger von Holzbau Bruno Kaiser und Tobias Götz vom Ingenieurbüro Primin Jung folgten mit ihren Vorträgen zu Bugi 52, einem achtgeschossigen Holzrahmenbau-Projekt in Freiburg und einem Vortrag zu den besonderen Herausforderungen des mehr-, beziehungsweise vielgeschossigen Planens in Holz. Dabei, so betonte Götz, liege der größte Unterschied im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise in der frühen Detailplanung von zum Beispiel Leitungsführungen, Installationen und Anschlüssen.

Nach der Pause lag der Fokus zunächst auf historischen Bauten und der Baukultur im Schwarzwald im Kontext zu modernen Gebäuden. Christian Lehmann zeigte einige Möglichkeiten auf, die bekannte und bewährte Bauform neu aufleben zu lassen, während das eingespielte Team aus Architekt Hardy Happle und Zimmerermeister Johannes Göppert über die Herausforderungen bei der Sanierung denkmalgeschützter Schwarzwaldhöfe anhand eines ihrer Projekte berichtete.

Auch gab es durch den Veranstalter selbst einen Hinweis zu den einschlägigen Online-Plattformen, wie der Informationsdienst Holz, Baunetz_Wissen und dataholz.eu, welche umfassende und vor allem auch kostenlose Fachinformationen zum Bauen und Planen mit Holz böten.

Abschließend gab es zwei Vorträge aus Österreich. Einmal das Architekten-Duo Helena Weber und Susanne Bertsch von Berktold Weber Architekten mit vielen erstklassigen Holzbauprojekten in moderner Architektur.

Außerdem stellte Richard Woschitz die Statik des Holzhochhauses in Wien, auch HoHo genannt, vor. Mit einer Höhe von 84 Metern ein Pionierprojekt.

Das Abendessen im Anschluss, gemeinsam mit den Ausstellern der Messe, bot die Möglichkeit, die neuen Eindrücke auszutauschen.

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