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St. Georgen GFT platziert weltweit immer mehr Ingenieure

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Ulrich Dietz Foto: Dannenmann Foto: Schwarzwälder-Bote

St. Georgen (dvs). Während es Deutschland an Fachkräften mangelt, sind in anderen EU-Staaten zurzeit viele arbeitslos. Die GFT Technologies AG wirkt dem entgegen und eröffnet Hochqualifizierten weltweit neue Perspektiven. Dabei besetzt GFT immer mehr Projekte mit Ingenieuren.

Die Arbeitswelt in den Technologiebranchen erlebt derzeit einen grundlegenden Wandel. Flexibel und hoch spezialisiert sind Anforderungen, die Unternehmen immer häufiger an ihre Mitarbeiter stellen. Eine moderne Lösung, die in angelsächsischen Ländern schon weit verbreitet ist und in Deutschland immer stärker ankommt, ist der Einsatz freiberuflicher Experten. Das gilt neuerdings auch für Ingenieure.

Alternative zur Situation in Heimat

Bereits jede vierte Projektstelle, die GFT aus dem eigenen internationalen Expertennetzwerk besetzt, kommt heute aus dem Ingenieursbereich – Tendenz weiter steigend. Gerade für Fachkräfte aus europäischen Krisenländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal bietet die Selbstständigkeit eine Alternative zur Arbeits- und Perspektivlosigkeit in der Heimat.

"Die Unzufriedenheit der Menschen entwickelt sich schneller als die Krisen. Tätigkeiten als Selbstständiger auf Zeit bieten einen Ausweg aus der Sackgasse – und lohnen sich für Arbeitskräfte wie für Unternehmen", erklärt GFT- Vorstandschef Ulrich Dietz.

Viele Kunden von GFT sind Engineering-Firmen, die händeringend nach passenden Spezialisten für ihre europa- und weltweit geplanten Projekte suchen. Nicht nur deutsche, auch internationale Unternehmen hofieren europäische Arbeitskräfte, die gut ausgebildet und flexibel sind. So schloss GFT etwa ein Projekt für einen Anbieter von Verkehrslösungen ab, bei dem er zum Bau eines Hochgeschwindigkeitszugs in China Ingenieure aus Portugal und anderen europäischen Ländern vermittelt hatte.

Eine solche internationale Rekrutierung von Talenten steht mittlerweile ganz oben auf der Prioritäten-Liste vieler Firmen, die durch den Fachkräftemangel eine Wachstumsbremse befürchten. Ulrich Dietz: "Während sich deutsche Firmen bisher häufig an den mangelnden Deutschkenntnissen der Kandidaten festgebissen haben, setzt jetzt ein Umdenken ein. Der Fachkräftemangel wird eine spürbare Bedrohung – und eine große Chance für spezialisierte Ingenieure aus dem Ausland."

Hohe Stundensätze für Detailwissen

Dabei bietet die freiberufliche Tätigkeit mehr als nur die kurzfristige Überbrückung der Arbeitsmarktkrise. "Technologieexperten haben die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit unterschiedliche Unternehmen und Prozesse kennenzulernen und sich durch dieses Know-how vom Generalisten zum heiß begehrten Spezialisten zu entwickeln", glaubt Ulrich Dietz. "Zwar können es sich gerade in Krisenzeiten nur wenige Unternehmen leisten, sich solche Fachexperten in Festanstellung zu sichern. Sie sind jedoch bereit, deren Detailwissen im Bedarfsfall mit hohen Stundensätzen zu honorieren."

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