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St. Georgen Für Breitband-Leerrohr hat die Stadt kein Geld übrig

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Vorbildlich in Corona-Zeiten: Mit viel Abstand tagt der Ortschaftsrat in Oberkirnach.Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder Bote

St. Georgen-Oberkirnach. Noch in diesem Jahr soll der Weg "Am Totenhund" saniert werden, wie Ortsvorsteher Franz Günter bei einer Sitzung des Ortschaftsrats berichtete. Ein weiteres Thema war die Verwendung der Verfügungsmittel.

Kindergarten öffnet Türen

Laut Günter will der Bauhof im Herbst per Unimog das Lichtprofil der Bäume freischneiden, auch wenn das eigentlich Aufgabe der Grundstücksbesitzer wäre. Noch offen ist eine provisorische Dacheindeckung am Schulhaus, was Herbst gerichtet werden soll.

Komplett auf LED umgerüstet ist nun die Straßenbeleuchtung. Abgefräst werden soll ein Absatz von der Kreisstraße zum Schulhaus. Der eigentlich geplante Einbau eines Behälters zur Löschwasserversorgung des Rathauses findet nun nicht statt, da laut Aquavilla ein Hydrant nahebei ausreicht.

Anlässlich der Auflösung des Ferienlands laufen laut Günter viele Gespräche. Die Schilder an den Ortseingängen St. Georgens sollen abgebaut werden, ob die Ortsteile welche bekommen, ist noch nicht sicher.

Am 3. Oktober ist ab 11 Uhr vom Kindergarten ein Tag der offenen Tür geplant, samt Empfang und Verköstigung.

"Für Oberkirnach wichtig" nannte Günter den Ausbau "Schlempen" beziehungsweise des Totehund-Weges. Der sei schon seit mehr als 30 Jahren in der Dringlichkeit, 1973 geteert und danach nur noch geflickt worden. Nun soll das 1,3 Kilometer lange Stück über ein Beton-Zement-Mischverfahren gerichtet werden, das schon im Stockwald Anwendung fand. Eine Maschine fräst die obere Schicht auf dreieinhalb Metern ab und bringt eine Schwarzdecke auf. Das koste lange nicht so viel wie ein kompletter Austausch, so Günter. Dafür sind im Nachtragshaushalt St. Georgens 125 000 Euro eingestellt.

Sanierung im Oktober?

Aufgrund von dank Corona eingeführter Erleichterungen kann die Stadt alles ohne Ausschreibung vergeben. Angedacht ist laut Günter eine Realisierung im Oktober. Sein Anliegen ist, das Befahren auf Fahrzeuge mit 7,5 Tonnen zu beschränken. Otmar Klausmann glaubte nicht, dass das einzuhalten ist, zumal der Weg ihm zufolge oft als Abkürzung von Vöhrenbach nach Triberg genutzt wird. Wenn LKWs zu Anliegern kämen sei das kein Thema, so Günter. Es könne aber nicht sein, dass jeder Langholzfahrer und LKW über den frisch sanierten Weg fahre.

Ein Anlieger fragte nach der Möglichkeit, Leerrohr für Glasfaser zu verlegen. Als Grund nannte er, dass die Telekom seinen ISDN-Vertrag kündigte und ihn auf eine Analogleitung zurücksetzen will. Ein Leerrohr sei angesichts der Kosten fast nicht möglich, so Günter. Auch sei nicht klar, wann Glasfaser komme.

Ein weiteres Thema war die Verwendung der Verfügungsmittel, von denen Oberkirnach jährlich 1400 Euro zur Verfügung stehen. Günter schlug fürs Rathaus einen Neuanstrich des Treppenhauses vor sowie für den Spielplatz die Anschaffung einer Schaukel oder eines "Spinnennetzes" und die Erneuerung des maroden Zauns. Er bat die Ratsmitglieder darum, sich Gedanken über weitere Projekte zu machen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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