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St. Georgen Frasch: "Wir wollen einladend sein"

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Pastor Tobias Beißwenger (rechts) begrüßt die Besucher in der Taborkirche, in der mittlerweile die Rohbauarbeiten abgeschlossen sind. Foto: Hübner

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St. Georgen - Zu einem Baustellenfest hatte evangelisch-methodistische Gemeinde eingeladen. Die Bauarbeiten in der Taborkirche sind schon weit vorangeschritten.

Bei einer Kirche gibt es kein Richtfest, meinte Pastor Tobias Beißwenger. Trotzdem habe die Gemeinde den Abschluss der Rohbauarbeiten in der Taborkirche feiern wollen. Mit dem Baustellenfest wolle man in erster Linie Handwerkern, Nachbarn und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz danken.

Laut dem Bauausschussvorsitzenden Gotthold Frasch war der Baubeginn ursprünglich für März 2017 geplant. Tatsächlich los ging es jedoch erst im Oktober. Der geplante Termin der Fertigstellung im Advent konnte deshalb nicht eingehalten werden.

Dank an alle Helfer

Im Nachhinein habe die Verzögerung gut getan, da die Ehrenamtlichen "mal durchschnaufen" konnten, meinte Gotthold Frasch. Mit mehr als 1000 Stunden hätten sich die ehrenamtlichen Helfer bereits eingebracht. Zudem lobte der Bauausschussvorsitzende die Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro und den Handwerkern.

Zum Fest widmete sich Beißwenger der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine. Es sei nicht das Jesuswort "Brecht diesen Tempel ab und ich will ihn in drei Tagen aufrichten". Man könne sich fragen, ob Jesus das heute angesichts von Brandschutzbestimmungen und Baugenehmigungsverfahren noch sagen würde. Die Tageslosung, über die Beißwenger sprach, war: "Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er Gutes für dich getan".

Der Pastor würdigte auch die Arbeit aller am Bau Beteiligten: "Es gibt vieles, an das wir dankbar denken können. Ohne eure gute, verlässliche Arbeit wären wir nicht da wo wir heute sind." Gottes Wirken zeige sich darin, dass alle Menschen zusammenarbeiten. "Euch und sie alle hat uns der Himmel geschickt."

Eine große Neuerung erfuhr das Gebäude mit dem Einbau des Fensters an der Schmalseite des Erdgeschosses. Da davon die Statik betroffen war, war das Einziehen neuer Metallträger notwendig.

Glaswand trennt ab

Das Erdgeschoss hat sich baulich ebenfalls stark verändert. So wurde die Küche etwas versetzt und ein zuvor vorhandener Flur entfernt. Eine Abtrennung des Gemeinderaums soll durch eine Glastür erfolgen. Das zeige, dass die Gemeinde offen sei für Neues und für Menschen, die an ihr interessiert seien, erklärte Frasch. "Wir wollen einladend sein".

Im Untergeschoss hat sich auch einiges getan: Unter anderem gibt es dort nun eine behindertengerechte Toilette. Im Treppenaufgang zum Gottesdienstraum wurden Glasbausteine an der Außenseite entfernt. Sie sollen durch Glas ersetzt werden, das künstlerisch aufgearbeitet wird.

Aufzug für Barrierefreiheit

Etwas mehr Aufwand als geplant war im Gottesdienstraum nötig. Gefordert war ein zweiter Fluchtweg, was einen Wanddurchbruch nötig machte. Die vordere Wand des Raums soll später bunt gestaltet werden. Die hintere Wand wurde etwas versetzt, um für die Technik Platz zu schaffen. Neu ist ein Aufzugschacht, der alle drei Ebenen miteinander verbindet und das Gebäude so barrierefrei macht. Im Anschluss an den Rundgang gab es für die Besucher auf dem kleinen Vorplatz einen Imbiss. Die festliche Einweihung der Taborkirche findet am Sonntag, 24. Juni, statt.

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