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St. Georgen Foodbus an der B 33 ohne festen Standort

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Der Bus steht einsatzbereit, doch für das Projekt "Foodbus" fehlt es bislang noch an gesicherten Standorten entlang der B 33. Ursprünglich war geplant, das "fahrbare Restaurant" an einem Ort zu platzieren. Dies hätte aber einige Auflagen zur Folge. Foto: Eich

St. Georgen - Mit einer charmanten Idee eines Foodbusses will Unternehmer Norbert Heiliger für eine kulinarische Abwechslung an der B 33 sorgen. Den ursprünglichen Plan eines festen Standorts musste er mittlerweile verwerfen – doch Heiliger weiß sich zu helfen und verfolgt die Idee weiter.

Tausende Auto- und Lastwagenfahrer passieren jeden Tag die Bundesstraße zwischen St. Georgen und Peterzell. Zig davon sicherlich mit leeren Mägen. Und genau hier setzt Norbert Heiliger, der auch den Kiosk im Waldsportbad in Triberg betreibt, an. Denn der Unterkirnacher hegt schon seit längerem Pläne, für eine kulinarische Abwechslung entlang der B 33 zu sorgen.

Zustimmung von Stadt ist gegeben

Im Mittelpunkt seines Vorhabens steht ein 18 Meter langer umgebauter Linienbus, der als "Foodbus" zukünftig an der viel befahrenen Straße stehen soll. Bereits im Frühjahr diesen Jahres forcierte Heiliger die Planungen. Seine Idee: Der ausrangierter Gelenkbus, der zum Restaurant umfunktioniert wurde, könnte künftig in Peterzell zwischen dem Gelände des Bauernmarkts Haller und dem ehemaligen Bahnhofsgebäude, in dem mittlerweile eine Spielothek untergebracht ist, stehen.

Angetan von der Idee zeigte sich der Ortschaftsrat in Peterzell und auch der Technische Ausschuss in St. Georgen stimmte dem Vorhaben zu – allerdings mit der Einschränkung, dass die Genehmigungen seitens des Landratsamtes vorliegen. Denn diese haben hinsichtlich der Baugenehmigungspflicht für den Gebäudeersatz für eine Gaststätte ein Wörtchen mitzureden.

Und genau hier hakte es: Denn da Heiliger einen festen Standort eingeplant hatte, hätten entsprechende Auflagen erfüllt werden müssen. "Das Landratsamt hatte einen Warmwasseranschluss und Toiletten gefordert", so der Initiator im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Das entsprach aber nicht den Vorstellungen von Heiliger, der ein autarkes Restaurant realisieren möchte. Der Unterkirnacher erklärt jedoch ebenso, dass auch die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer nicht so verlaufen seien, wie er sich das vorgestellt hatte. Heiliger: "Wir wollen deshalb nicht weiter kooperieren."

Doch den Kopf in den Sand zu stecken kommt für ihn nicht in Frage. Die Auflagen des Landratsamtes möchte der zukünftige Betreiber deshalb umgehen – in dem er auf einen festen Standort verzichtet. "Wir haben daher vor, das Restaurant täglich, aber nur minimal zu bewegen." Diesbezüglich sei Heiliger bereits in Kontakt mit diversen Grundstückseigentümern entlang der Bundesstraße.

Einige Unbekannte sorgen für Verzug

Das fahrende Gewerbe birgt bislang aber noch einige Unsicherheiten, wie der Initiator erklärt. So seien ungeklärte Fragen hinsichtlich einer möglichen Ringzughaltestelle beziehungsweise des dazugehörigen Parkplatzes und der Neubau des Produktionsstandortes der Firma Wahl in Peterzell – dieser soll im zweiten Quartal des kommenden Jahres beginnen – bislang noch hinderlich für das geplante Projekt. "Es gibt hier einige Verhandlungspartner", gibt Heiliger bekannt. Aber auch der Bürgermeister sei in die Gespräche mit eingebunden.

Wann das Projekt "Foodbus" starten könne, sei bislang aber noch nicht absehbar. "Das Projekt ist zwar nicht aus der Welt, aber der Start verschiebt sich zu unserem Leid, weil es einfach noch zu viele Unbekannte gibt." Denn ohne gesicherte Standorte würde das zusätzliche kulinarische Angebot entlang der Bundesstraße keinen Sinn machen. Das hängt insbesondere mit den benötigen Parkplätzen zusammen. "Wir wollen ja niemanden zuparken und andere Anlieger verärgern", betont Heiliger.

Was das Essensangebot betrifft, so sollen – wie bislang geplant – insbesondere die niederländischen Fritten an die hungrigen Verkehrsteilnehmer verkauft werden. Weitere niederländische Spezialitäten, die über die Theke im Bus mit zwölf Sitzplätzen wandern könnten, hat der zukünftige "Bus-Gastronom" ebenfalls im Kopf. Aber er kann sich auch durchaus vorstellen, dass "Mutters Küche" sogar eine größere Rolle spielt als anfangs gedacht.

Im Kopf hat er, derzeit passend zur Jahreszeit, Rouladen. Diese würde man beispielsweise auch beim Kiosk im Waldsportbad in Triberg anbieten. "Das läuft gut", so Heiliger. Was letztendlich auf den Tisch kommt, darüber will sich der Unterkirnacher aber erst den Kopf zerbrechen, wenn die bisherigen Unsicherheiten geklärt und das Projekt an den Start gehen kann.

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