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St. Georgen Ein Prototyp aus Legosteinen

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Die Gewinner sind Claudia Weißer (von links), Jessica Grießhaber, Kim Kayan, Doreen Zoll und Jonas Fleig mit ihrer Geschäftsidee "Combicube.Foto: Bösinger Foto: Schwarzwälder Bote

Beim "Innovation Workshop und Pitch" im Technologiezentrum erarbeiteten Neuntklässler in Teams ein eigenes Konzept zur Entwicklung neuer Geschäftsideen. Diese wurden einer Jury vorgetragen und das beste Businessmodell gekürt.

St. Georgen. Kinder sehen die Welt mit anderen Augen und häufig können dabei kreative Gedankengänge entstehen. Genau diese Eigenschaft will die Landeskampagne "Start-up BW" fördern. Beim "Innovation Workshop und Pitch" konnten fünf Teams der Realschule St. Georgen die ersten Phasen einer Unternehmensgründung durchleben und ihre ganz eigene Geschäftsidee entwickeln.

Ideen werden einer Jury präsentiert

Dabei lernten sie von einem geschulten Team, wie man mit den Produktionskosten umgehen muss, wie man sich von der Konkurrenz abheben kann oder auch wie sich künstliche Intelligenz auf ein Produkt oder eine App auswirken kann.

Das Highlight des Workshops war die Vorstellung der Projekte, bei der die entwickelten Modelle vor einer Jury vorgetragen wurden. Diese bestand aus Martin Zimmermann, Gründer von "Imsimity", Simone Mader, Digitalisierungsmanagerin der IHK Villingen, und Erwin Müller, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Diese hörten drei Minuten lang ganz genau zu und durften danach den Schülern Fragen zum jeweiligen Projekt stellen.

Das erste Team stellte ihre App "SB-Cloud" vor. Mithilfe dieser App wollen sie dem Problem von überfüllten Schulbussen entgegenwirken. Dabei könne man seinen individuellen Stundenplan mit den Fahrzeiten der Busse abgleichen und bekäme somit immer einen Sitzplatz zugeteilt. Bei zu wenigen Plätzen könnte in Folge dessen auch ein zweiter Bus geschickt werden. So könnte man auch die Corona-Maßnahmen besser einhalten, erklärte ein Mitglied der Gruppe.

Teams sind auf Nachhaltigkeit bedacht

Das zweite Team stellte das Projekt "Second Chance" vor, das davon handelt einen Laden aufzubauen, in dem Obdachlose die Möglichkeit bekommen, eine Arbeit zu finden und Geld zu verdienen. Wichtig wäre ihnen dabei, mit einer hohen Qualität und Einzigartigkeit der Kleidung zu überzeugen. Sogar einen Prototypen des Ladens aus Legosteinen hatten sie gebaut.

Das nächste Team hatte es sich zum Ziel gemacht, für mehr Sicherheit zu sorgen. Mit dem "Ring in der Not" könne man mit nur einem Knopfdruck sofort Hilfe rufen und den eigenen Standort teilen, wenn man belästigt oder entführt werden sollte. Das Produkt sei besonders für Personen geeignet, die Angst hätten alleine unterwegs zu sein oder bei denen die Gefahr bestehe, dass sie stürzen könnten. Also der perfekte Alleskönner für jedermann.

Weiter ging es mit dem "Combicube", einem Computer für Schüler. Dieser könne alle Bücher, Stundenpläne und Noten online speichern, sodass man keinen schweren Rucksack mit zur Schule schleppen müsste. Zusätzlich dazu wäre er aus recyceltem Material hergestellt, erklärte ein Neuntklässler.

Die letzte Gruppe präsentierte die App "Smart Clothing", mit der man nicht nur online shoppen, sondern auch Kleidung mieten und Outfitvorschläge bekommen könne.

Nach längerer Beratung der Jury standen schließlich die Gewinner fest. Das Team "Combicube" mit Claudia Weißer, Jessica Grießhaber, Kim Kayan, Doreen Zoll und Jonas Fleig bekam aufgrund ihrer besonderen Leistung eine Urkunde und die Chance, sich für die Landesauswahl "Start-up BW Young Talents" zu bewerben.

Martin Friedrich, Geschäftsführer des Technologiezentrums, betonte, wie sehr er sich freue, bei der Förderung von jungen Unternehmern zu helfen. Er hoffe, manche Gesichter im TZ wiedersehen zu können – "dann hoffentlich als richtige Geschäftsführer".

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