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St. Georgen EGT stellt Weichen für die Zukunft

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So soll der Neubau – mit Blick von der Bundesstraße aus – auf dem Gelände der EGT am Ende aussehen. Foto: EGT

 St. Georgen- Rund fünf Millionen Euro möchte die EGT Unternehmensgruppe in der Bergstadt investieren. An der Bahnhofstraße soll bis Winter 2018 ein imposanter Neubau entstehen.

"Wir sehen den Neubau als Leuchtturmprojekt hinsichtlich der Energieeffizienz an." Rudolf Kastner, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers EGT, präsentierte bei einer Pressekonferenz am Donnerstag stolz die Pläne für das auffällige ­Gebäude, das zukünftig auf dem Gelände des Unternehmens an der Bahnhofstraße stehen soll.

Dort ist derzeit die Aquavilla GmbH beheimatet, die ebenfalls der Unternehmensgruppe angehört. In dem Neubau neben der Umspannstation sollen deshalb zukünftig sowohl Aquavilla als auch die EGT-Gebäudetechnik GmbH untergebracht werden.

Die Tochtergesellschaft hat ihren Hauptsitz in Triberg. Die dortige Niederlassung ist bislang allerdings als Provisorium angelegt und wird nun mitsamt der 40 Mitarbeiter in die Bergstadt verlegt. Die weiteren Standorte in Furtwangen sowie Freiburg sollen allerdings weiterhin bestehen bleiben.

Was die Aufteilung des Gebäudes betrifft, so soll im Sockel eine Produktionshalle der Aquavilla GmbH untergebracht werden. "Wir haben für die Eigenwasserversorgungsanlagen derzeit eine hohe Nachfrage – dort werden wir die dafür benötigten Behälter herstellen", so der Vorstandsvorsitzende. Darüber hinaus solle sich dort zukünftig auch eine Ausbildungswerkstatt der EGT-Gebäudetechnik befinden, die sich auf elektronisch technische Gebäudeausrüstung spezialisiert hat, und die mittlerweile als Zugpferd der Unternehmensgruppe angesehen wird.

Im Erdgeschoss plane man die Unterbringung eines Showrooms zu verschiedenen Energiethemen sowie Verwaltungsräume von Aquavilla. In zwei der darüber liegenden Geschosse werden sich zukünftig die Büros der EGT-Gebäudetechnik befinden. Kastner: "Ganz oben planen wir Konferenzräume, die auch für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden können." Insgesamt hätten in dem Gebäude 80 Mitarbeiter Platz.

Doch nicht nur die Optik, sondern insbesondere die Energieeffizienz des Gebäudes sollen herausstechen. An der Fassade sind deshalb orange und blau gefärbte Photovoltaikanlagen angebracht. Zudem ist geplant das Bürogebäude in Holzbauweise zu errichten. "Damit hätten wir auch das Thema Nachhaltigkeit abgedeckt." So soll es möglich sein, das Objekt – abgesehen von der Produktionsstätte im Sockel aus Beton – in vier Wochen hochzuziehen, und das auch im Winterhalbjahr.

Hier seien allerdings planungstechnisch noch Abstimmungen hinsichtlich der Statik und des Brandschutzes notwendig. Um das Projekt endgültig auf den Weg bringen zu können, werde man nächste Woche das Thema im Gemeinderat in St. Georgen behandeln. "Die Stadt sieht den Neubau aber als sehr positiv an, auch von Bürgermeister Michael Rieger haben wir die volle Unterstützung", freut sich der Vorstandsvorsitzende.

Mit den ersten Arbeiten soll bereits in den kommenden Wochen begonnen werden. Hierzu wird ein altes Wohngebäude auf dem Gelände abgerissen. Bis Winter könnte die Halle aus Beton stehen. Im Winterhalbjahr plane man mit dem Bau des hölzernen Gebäudes. "Unsere Weihnachtsfeier im Jahr 2018 wollen wir im neuen Gebäude feiern", so Kastner. Er hofft, dass alles glatt läuft.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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