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St. Georgen Diese Tipps stärken das Immunsystem

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Um eine Erkältung zu vermeiden, sollte das Immunsystem gestärkt werden. Foto: © Sandor Jackal – stock.adobe.com

Überall laufende Nasen und hustende Menschen, dazu kommt bei vielen die Angst vor einer Ansteckung. Warum es gerade jetzt wichtig ist, das Immunsystem zu stärken, erklärt die Allgemeinmedizinerin Christine Hoos. Mehr dazu lesen Sie in unserem (SB+)Artikel.

St. Georgen - "Viele trinken viel zu wenig, gerade die älteren Menschen", sagt Christine Hoos. Für die Ärztin, die zusammen mit Volker Isak die Praxis für Allgemeinmedizin in der Sommerauerstraße führt, nimmt die tägliche Flüssigkeitsaufnahme einen hohen Stellenwert ein: In ihren Augen ist eine ausreichende Wasserzufuhr essenziell wichtig für eine gute Gesundheit.

Zwischen zwei und drei Litern am Tag seien hier, so Hoos, ideal. Auch wenn man wenig Durst habe, sollte man auf diese Trinkmenge kommen. Dies sei wichtig, um den Körper fit zu halten, aber gerade auch für die Entgiftung des Körpers, weiß die Ärztin.

Vitamine sind von Bedeutung

Auch Vitamine "in jeglicher Form" seien für ein intaktes Immunsystem von Bedeutung. Am Besten, findet Hoos, in Form von saisonalem Obst und Gemüse: "Die frischen Vitamine beinhalten alles, was man braucht." Leute, die ungern Obst und Gemüse zu sich nähmen, könnten auch überlegen, es sich in flüssiger Form, etwa durch Smoothies, zuzuführen, erklärt Hoos.

Von großer Relevanz für die allgemeine Gesundheit sei auch ein intakter Darm. Die Ärztin empfiehlt für selbigen den täglichen Verzehr von Naturjoghurt, der die darmwichtigen Milchsäurebakterien enthält.

Was kann man tun, um Infekte abzuwehren oder zu lindern? Hier empfiehlt die Ärztin frischen Ingwer- und Holunderblütentee, auch Erkältungsbäder seien sinnvoll. "Zur Abhärtung" hätten sich wechselwarme Duschen bewährt. "Man sollte auch darauf achten, dass die Nase frei bleibt", sagt Hoos. Denn die Nase sei oft "eine Eingangspforte für Erkältungskrankheiten". Inhalieren und die Verwendung von Meerwasserspray seien hier hilfreich.

Bewegung an der frischen Luft hilft

"Sehr gute Erfahrungen" hat die Ärztin auch mit der Homöopathie gemacht. "Sie wirkt anders als die Schulmedizin, ist eine Erweiterung unseres Behandlungsplans." Hier werde auch geschaut, wie es dem Patienten mit seinem Kranksein gehe: "Wie geht er damit um, hat er Angst, dass es schlimmer wird? Oder will er die Krankheit nur schnell wieder loswerden?" Aber auch "eine fehlende Immunität" könne man damit behandeln, sagt die Allgemeinmedizinerin.

Des Weiteren legt sie den Patienten auch die tägliche Bewegung an der frischen Luft ans Herz.

Aber es gibt noch einen anderen Ratschlag, der Hoos "ganz, ganz wichtig" ist: "Gerade jetzt in der Winterzeit sollte man sich nicht von der Angst leiten lassen", betont die Ärztin, sondern schauen, dass man "auf einen inneren Frieden oder Vertrauen zugeht". Man solle sich "positiv stimmen" und nicht ängstlich sein.

Besorgte Patienten ziehen sich zurück

Hoos hat derzeit zwei Extreme von Patienten in der Praxis: Solche, die "wegen jeder Kleinigkeit auf der Matte stehen" und solche, die sich gar nicht mehr dorthin trauen würden. "Das ist beides gar nicht so einfach", sagt die Medizinerin.

Sie berichtet auch von besorgten Patienten, die sich seit Beginn der Corona-Krise komplett zurückgezogen hätten. "Es gibt wirklich Leute, die ich schon länger nicht mehr gesehen habe, und von denen ich weiß, dass es ihnen nicht gut geht", erzählt Hoos.

Das seien Menschen, die "oft seelisch belastet" seien, sich durch die Corona-Situation zuhause einigeln und in die Vereinsamung hineinbegeben würden. "Das ist für das Immunsystem sicherlich auch nicht gut, denn das menschliche Miteinander stärkt ja natürlich auch ein Stück weit unsere Abwehr", befindet die Ärztin.

"Natürlich muss man die derzeitige Situation erst einmal verdauen und auch schauen: "Wie gehe ich damit um?", sagt Hoos. Die Angst, krank zu werden oder zu sterben – das seien einfach Themen, "die ans Eingemachte" gingen. Und vor denen gerade ältere Menschen häufig davon liefen, "eben weil es ihnen so viel Angst macht".

Aber man dürfe, das betont Hoos abermals, "nicht in der Angst verweilen", sondern sollte schauen, "dass man in ein ruhigeres Fahrwasser kommt" – und sich stets positiv stimmen.

Sich positive Gedanken machen und den eigenen Körper stärken – das ist gar nicht so einfach in diesen Zeiten. Tägliche Schreckensmeldungen prasseln auf uns herein, außer einem Impfstoff wird von Seiten der Regierung keine Lösung propagiert. Wir lassen in unserer Serie Gesundheitstherapeuten zu Wort kommen, die Tipps geben, wie man das körpereigene Immunsystem stärken kann.

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