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St. Georgen Die Notrufnummer lautet 112

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Beim Notruf braucht man nicht aufgeregt sein. Elif Basmeydan meldet einen Brand in der Mensa der St. Georgener Robert-Gerwig-Schule. Foto: Buzalja Foto: Schwarzwälder Bote

Von Max Steidinger

Die fünf W-Fragen helfen beim richtigen Absetzen des Notrufs.

St. Georgen. Ein Notruf kann in vielen Situationen das eigene oder das Leben eines anderen retten. Um den Notruf absetzen zu können, muss man die Notrufnummer kennen. Nicht nur im Brandfall, sondern auch beim Verkehrsunfall sollte jeder Hilfe holen können.

Schon ganz früh in der Schule lernt man deshalb die Notrufnummer, damit man im Ernstfall über die 112 Hilfe holen kann. Der Notruf beinhaltet die fünf W-Fragen:

Die genaue Ortsangabe ist sehr wichtig, am besten mit genauer Straßenangabe und Hausnummer. Doch manchmal wissen die Anrufer nicht, wo sie sich befinden. Dann müssen sie die Gegend möglichst genau beschreiben, zum Beispiel auffällige Gebäude, Kirchtürme oder Schilder. Durch eine genaue Beschreibung kann der Leitstellendisponent vielleicht auf den Einsatzort schließen. Man kann auch das Handy orten lassen.

Als nächstes muss man erzählen, was passiert ist. Für die Leitstelle, die das Gespräch entgegennimmt, ist es wichtig zu erfahren, ob es sich zum Beispiel um einen Brand oder einen Verkehrsunfall handelt.

Die Nennung der Anzahl der Verletzten ist auch sehr wichtig. Diese Angabe entscheidet, wie viele Rettungswagen beispielsweise kommen müssen. Trotzdem ist das nicht ganz einfach. Man weiß vielleicht nicht, ob ein brennendes Haus bewohnt ist oder ob noch jemand drin ist. Es kann auch sein, dass die Bewohner im Urlaub oder beim Einkaufen sind. Bevor man etwas Falsches sagt, kann man ruhig sagen, dass man das nicht weiß. Das gilt bei allen Fragen, die man nicht beantworten kann.

Je nachdem, welche Verletzungen vorliegen, weiß der Leitstellendisponent, ob er zum Rettungswagen auch einen Notarzt mitschicken muss. Oder bei einem Verkehrsunfall die Feuerwehr, wenn Personen eingeklemmt sind.

Man sollte unbedingt warten und nicht gleich wieder auflegen, wenn man alles erzählt hat. Es könnten noch wichtige Dinge gefragt werden. Der Leitstellendisponent gibt auch Hilfestellungen und Hinweise, wie sich der Anrufer verhalten soll oder was er tun kann, bis der Rettungsdienst oder die Feuerwehr eintrifft. Deshalb darf man erst auflegen, wenn der Leitstellendisponent das Gespräch beendet.

Wer die Notrufnummer und die W-Fragen kennt, braucht also keine Angst haben, wenn er den Notruf doch mal wählen muss. n  Der Autor ist Schüler der Robert-Gerwig-Schule in St. Georgen.

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