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St. Georgen Die Gäste mehrsprachig empfangen

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Rektor Jörg Westermann (Fünfter von links) freut sich, dass: Niklas August (von links), Andreas Fuchs, Sabrina Potratz, Jaqueline Kemptner, Patrick Beutler, Jonas Flaig, David Hadzic, Tim Lorenz, Diana Mok, Elena Fleig, Karolina Potratz und Friedrich Jährlich Lobe und Preis für besonders gute Leistungen erhalten. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder Bote

Bei den Abschlussklassen der Robert-Gerwig-Schule stand die Entlassfeier an. Einige Lobe und Preise gab es beim Fest in der Unterkirche.

St. Georgen. Die Schüler schritten über einen roten Teppich zur Bühne, die Zehntklässler begrüßten die Gäste mehrsprachig, unter anderem auf italienisch, polnisch, russisch oder rumänisch. Die Klassen 9a und 9b unterhielten mit Diashows und Erinnerungen an die Schulzeit. Viel Applaus bekamen eine Tanzvorführung von Diana Mok und ein Musikstück von Sängerin Elena Kieselbach und Thomas Mlynarczyk am Klavier.

Die Prüfungen hätten in den vergangenen Wochen viel von den Schülern abverlangt, sie hätten jetzt ein wichtiges Etappenziel geschafft, so Bürgermeister-Stellvertreter Joachim Kleiner: "Mit dem Bestehen habt ihr allen Grund stolz auf euch zu sein." Das biete die Chance, mit der sich weitere Türen öffneten.

Kleiner dankte den Lehrern für das Fittmachen der Schüler und die Vorbereitung auf das "neue Leben". Die wichtigste Rolle dabei komme aber den Eltern zu. Denn was diese vorlebten, könne Schule alleine nie leisten. Deshalb gehe ein Dankeschön an die Eltern, die sich bemüht hätten, Kindern positives Denken und Handeln vorzuleben.

Er sei überzeugt, dass die Robert-Gerwig-Schule beste Voraussetzungen fürs erfolgreiche Berufsleben vermittle. Nötig seien Leistungswille, Disziplin, Durchhaltevermögen und lebenslanges Lernen. Ein Selbstläufer sei berufliches Fortkommen nicht, auch wenn es in St. Georgen hervorragende Unternehmen gebe. Etwa sechs Prozent der Schulabgänger in Deutschland hätten keinen Abschluss. Das Schreckgespenst vom Fachkräftemangel treibe Unternehmen um.

Diejenigen die es weiter weg zieht, forderte er auf, nach einiger Zeit wieder zurückzukommen und sich hier zu engagieren. Jungen Menschen böten sich im Jugendgemeinderat Chancen zur Mitbestimmung. Das jüngste Gemeinderatsmitglied sei Mitte 20. Die nächsten Jahre blieben aus kommunalpolitischer Sicht spannend.

Auch an den Schulen werde es Veränderungen geben müssen. Richtig gewesen sei der Erhalt aller Schularten und die Gründung des Schulnetzwerks. Die Kommunalpolitik werde die Schulen weiter nach Kräften unterstützen.

Er sei überzeugt, dass die Jugend heute nicht schlechter sei als früher. Sie wünsche sich eine international vermittelnde Rolle Deutschlands. Werte wie Umwelt, Freundschaft und Familie stünden an erster Stelle.

Den Schülern riet er, nicht nur den eigenen Weg zu verfolgen, sondern auch in der Gesellschaft eine aktive Rolle zu übernehmen. "Lasst euch von Rückschlägen nicht entmutigen." Kleiner wünschte "das nötige Quäntchen Glück, Humor und Gelassenheit".

Den Preis des Bürgermeisters für besonderes soziales Engagement überreichte Kleiner an Jaqueline Kemptner. Sie habe mit ihrer feinfühligen Art die Klasse bereichert und es geschafft, bei Meinungsverschiedenheiten ausgleichend zu wirken. Selbstlos habe sie über die Maßen als Ansprechpartnerin für Probleme mit dem Lernstoff zur Verfügung gestanden und versucht, Klassenkameraden auf die richtige Spur zu helfen. Sie sei stets bereit gewesen, Verantwortung zu übernehmen und bringe sich als Jugendgemeinderätin in die Stadt ein.

Vor der Zeugnisausgabe verrieten die Schüler Absichten für die Zukunft, von Fachabi und Wirtschaftsgymnasium bis zu Ausbildungen in der Zahnmedizin, als Schreiner oder Ergotherapeut.

Er sei immer erstaunt, welchen Wandel Schüler zwischen Schule und Abschlussfeier vollzögen, so Rektor Jörg Westermann. Daran merke man, wie wichtig ihnen der Abschluss sei. Er orientierte sich an der Gestaltung der Einladungskarte und verwies auf "Grün" als Farbe der Hoffnung, etwas für das Leben gelernt zu haben. Er beschrieb Gefühle von Schülern und Lehrern, nicht zu wissen, was nach den Ferien oder beim Aufklappen der Arbeiten zum Vorschein kommt. Manche seien gerade durch das Schulleben gegangen, andere hätten Umwege genommen. Beim einen oder anderen habe es Störungen gegeben. "Und es gab Dinge, die waren wichtiger als Schule: Chillen oder Klosterweiher." "Gelb" stehe für Heiterkeit, Optimismus, Lebensfreude. Missgunst oder Verrat sei nicht genau einzuordnen, symbolisiere aber auch Kreativität.

Die Entlassschüler 2019/20 der Klasse zehn sind Tabitha Filomena Bantz, Luca Giuseppe Barberio, Patrick Tristan Beutler (Lob; 2,0), Chiara Creta, Jonas Flaig (Lob; 2,2), Elena Fleig (Lob; 2,1), David Hadzic (Preis; 1,6), Daniel Matthias Hügner, Friedrich Jährlich (Lob für 2,0 und Sonderpreis für beste Leistung in Naturwissenschaften), Kevin Keller, Jaqueline Kemptner (Preis; 1,6), Elena Kieselbach, Jenny Klump, Tim Jonas Lorenz (Preis; 1,8), Diana Mok (Lob; 1,9), Lora Morina, Soulaf Murad, Sarah Martina Musticchio, Alessa Neumann, Karolina Potratz (Lob; 2,1), Sabrina Potratz (Lob; 2,2), Giacomo Triassi, Kevin Wolf und Robin Züfle.

In der Klasse 9a sind dies Andreas Fuchs (Lob; 2,1), Annalena Ursula Grissinger, Sabrina Grissinger, Evelin Morozov, Alessandra Xenia Schröder, Jana Schwarzwälder und Jannick Steidinger, in der Klasse 9b Niclas August (Preis; 1,6), Cristian-Rares Cotet, Lukas Fischerkeller, Anwer Ismael Metro, Steven Pascale Kolb, Josephine Lenzner, Laura Rak, Gordy Jack Daniel Rothbauer und Kai Rubel.

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