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St. Georgen Die dicken Brocken kommen später

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Die Sanierung des Marktplatzes wirft trotz positiven Haushaltszahlen ihren langen Schatten voraus. Foto: Vaas Foto: Schwarzwälder-Bote

Ein spektakulärer Haushalt 2018 wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats recht unspektakulär behandelt. Es sei erneut wie im Vorjahr ein Übergangshaushalt. Die tatsächlichen Investitionen sollen dann in den Folgejahren die Haushalte belasten.

St. Georgen. Von einem Rekordhaushalt sprach Kämmerer Stephan Fix: 31,6 Millionen Euro beträgt das Haushaltsvolumen, ein ordentliches Ergebnis von 2,4 Millionen Euro kann erzielt werden. Die Schuldentilgung von 373 100 Euro sorgt für eine zum Jahresende 2018 extrem niedrige Pro-Kopf-Verschuldung von nur mehr 206 Euro je Einwohner – was sich aber laut Bürgermeister Michael Rieger in den Folgejahren drastisch ändern wird.

Ebenfalls erwirtschaftet der Verwaltungshaushalt die Abschreibungen in Höhe von 1, 9 Millionen Euro. Dazu tätige die Stadt Investitionen in einem Volumen von rund 3,5 Millionen Euro, unter anderem auch in Pflichtaufgaben wie die Feuerwehr, die zunächst ein HLF-20-Fahrzeug (400 000 Euro) sowie demnächst eine neue Drehleiter (700 000 Euro) erhält, zudem komme der Digitalfunk nun doch. Ärgerlich sei dabei, dass die Investition sofort bezahlt werden müssen, die Landeszuschüsse hierfür aber würden auf mehrere Jahre verteilt. Rieger verteidigte auch die Erschließung des Baugebiets Musikhäusle in Langenschiltach.

Maßhalten angesagt

Doch Rieger mahnte auch: "St. Georgen steht für den Moment gesehen gut da. Der Haushalt weckt Begehrlichkeiten überall dort, wo nicht das Gesamte gesehen, sondern nur auf seinen eigenen Bereich geschaut wird", so seine Aussage. Dabei müsse man sehen, dass die wirklichen Herausforderungen im kommenden Haushaltsjahr zunächst in die Planung gehen – das Rathaus, das extrem in die Jahre gekommen ist, der Marktplatz und die Tiefgaragen, als weitere Herausforderung stehe beispielsweise der Generalentwässerungsplan an. Und auch die Investitionen in die digitale Zukunft durch die Breitband-Technologie, die allerdings auch im nächsten Jahr 1,7 Millionen im Haushalt der Stadtwerke zu Buche schlage. Die Schulentwicklung gehöre ebenso dazu.

Rieger warb auch für eine Besonderheit – die Stadt könne in Absprache mit dem Eigentümer den Schandfleck am Ortseingang gegenüber der dortigen Tankstelle verschönern, dazu habe man 150 000 Euro eingestellt. Im Anschluss an die Haushaltsreden der Fraktionsvorsitzenden zeigte Kämmerer Stephan Fix noch einige wichtige Eckpunkte in den einzelnen Haushaltsstellen auf.

Mit sechs Gegenstimmen wurde auch die Erhöhung der Jugendmusikschulförderung wegen der Zusammenarbeit mit der Stadtmusik angenommen. 20 000 Euro sollen für zusätzliche Möblierung des Hallenbads eingebracht werden – wieweit sie gebraucht würden, werde man sehen.

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