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St. Georgen Coronavirus schlägt an mehreren Stellen zu

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Bei Corona-Tests werden auch in St. Georgen immer wieder weitere Infizierte entdeckt. Betroffen waren nun auch das Seniorenheim Elisabethhaus, das Kinder- und Familienzentrum Weidenbächle sowie die Robert-Gerwig-Schule. Die Quarantänemaßnahmen laufen teilweise noch. Foto: Microgen – stock.adobe.com

Die Zahl der nachweislich mit Corona-infizierten Personen steigt auch in St. Georgen.

St. Georgen - Laut Meldung des Gesundheitsamts vom Donnerstag sind es aktuell 165 positiv getestete Personen in der Bergstadt, von denen 130 auch schon wieder genesen sind.

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Wie nun vom Geschäftsführer der evangelischen Altenhilfe St. Georgen, Markus Schrieder, zu erfahren ist, wurde eine Mitarbeiterin des Elisabethhauses am Mittwoch positiv getestet. Deshalb seien am Donnerstag alle 38 Bewohner und auch alle Mitarbeiter des Elisabethhauses getestet worden. Mit Ergebnissen rechnet Schmieder ab Montag. Das Haus werde im Zuge der Vorsorgemaßnahmen bis Ende nächster Woche für Besucher geschlossen.

Symptome gezeigt

Die Mitarbeiterin habe vergangenen Freitag im Elisabethhaus gearbeitet. Weil sie am Samstag Symptome zeigte, sei sie seither nicht mehr zum Dienst gekommen, sondern habe sich am Montag testen lassen. Das Testergebnis fiel am Mittwoch positiv aus. Das sei nun der erste Fall in der aktuell zweiten Pandemie-Welle. Im Frühjahr sei das Lorenzhaus betroffen gewesen und habe ebenfalls zeitweise geschlossen werden müssen.

Einen Corona-Fall gab es jüngst auch im Kinder- und Familienzentrum Weidenbächle. Wie die Leiterin Martina Obergfell erklärt, sei eine der Integrationskräfte positiv getestet worden. Daraufhin sei ab 19. November die betroffene Gruppe geschlossen und seien die 18 Kinder dieser Gruppe in Quarantäne geschickt worden. Diese Quarantäne ende bereits wieder am heutigen Freitag. Weder unter den Kindern noch den Mitarbeitern sei es bislang zu weiteren nachgewiesenen Corona-Infektionen gekommen, freut sich Obergfell.

"Das war das erste Mal"

"Das war das erste Mal", meint sie in Bezug auf die vorübergehende Schließung der einen Gruppe. "Wir haben das gut überstanden. Die Eltern hoffentlich auch." Tatsächlich habe es keine Rückmeldungen von betroffenen Eltern gegeben, die ihre Kinder in dieser Zeit anderweitig betreuen mussten und damit größere Probleme gehabt hätten.

Zu Corona-Fällen kam es aktuell auch in der Robert-Gerwig-Schule. Zwei Lehrer wurden positiv getestet, erklärt Schulleiter Jörg Westermann. Die beiden Lehrer hätten ihn am Samstag über Symptome informiert und seien deshalb seit Montag krankgeschrieben. Am Montag hätten sie sich auch testen lassen. Nachdem am gestrigen Mittwoch von Seiten des Gesundheitsamtes das positive Testergebnis der beiden Lehrer mitgeteilt wurde, seien die betroffenen Schüler umgehend in häusliche Quarantäne geschickt worden.

Glücklicherweise hätten beide erkrankte Lehrer in derselben, in einer der beiden dritten Klassen, unterrichtet. Somit hätten nur die 25 Schüler dieser einen Klasse nach Hause geschickt werden müssen. Die Quarantäne dauere bis 3. Dezember. In dieser Zeit könnten die Schüler weiter zu Hause lernen. Über E-Mails werde Kontakt zur Schule gehalten.

Bereits vor einigen Wochen sei ein Schüler positiv getestet worden, erinnert sich Westermann. Auch damals habe die betroffene Klasse für 14 Tage in Quarantäne müssen.

Westermann ist nun gespannt auf die neuen Corona-Verordnungen in Bezug auf die Schulen Baden-Württembergs, mit deren Bekanntgabe er in den nächsten Tagen rechnet. Diese würden dann auch umgesetzt. "Ich bin froh, dass ich diese großen Entscheidungen nicht treffen muss."

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