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St. Georgen Corona breitet sich bei Schunk aus

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Die Firma Schunk ist im Gewerbegebiet Hagenmoos/Engele in Peterzell angesiedelt. Derzeit grassiert dort Corona. Foto: Bösinger

St. Georgen-Peterzell - Seit bekannt ist, dass in zwei St. Georgener Betrieben Corona ausgebrochen ist, kocht die Gerüchteküche in der Stadt hoch. Während Schunk bestätigte Fälle vermeldet, stellt J. G. Weisser klar: Dort sei man aktuell Virus-frei.

Die Antwort auf eine Anfrage des Schwarzwälder Boten kommt prompt. Nicht einmal eine Stunde dauert es, ehe sich die Firma Schunk vom Hauptstandort in Laufen am Neckar zurück meldet. Der Tenor: Ja, die Gerüchte, die in St. Georgen kursieren, stimmen. Schunk hat mehrere Corona-Fälle zu verzeichnen.

"Trotz der seit Frühjahr geltenden und permanent aktualisierten Hygienemaßnahmen ist Schunk Electronic Solutions in St. Georgen von einer regionalen Infektionskette betroffen", erklärt Jochen Ehmer, Geschäftsführer in St. Georgen gegenüber dem Schwarzwälder Boten. Konkret seien aktuell fünf Mitarbeiter am Corona-Virus erkrankt. Sie alle, ebenso wie die Kontaktpersonen, befinden sich in Quarantäne.

Betrieb läuft weiter

Im Falle des Spezialisten für Greifsysteme ist das eine stattliche Zahl: Laut Ehmer sind mehr als die Hälfte der 145 Personen davon betroffen. "Die Kontaktketten konnten vollständig nachvollzogen werden", sagt er. Nun fänden in "enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt" Tests statt.

Darüber hinaus seien unmittelbar nach Bekanntwerden der Infektionen sämtliche Räume und Kontaktflächen sorgfältig desinfiziert worden. "Soweit möglich wird im Homeoffice gearbeitet", so der Geschäftsführer weiter. Wo dies nicht möglich sei, kommen Schichtmodelle zum Einsatz oder Teams werden "physisch getrennt".

Mithilfe dieser Maßnahmen laufe­ der Betrieb in St. Georgen regulär weiter, "so dass Lieferfähigkeit und Service in vollem Umfang gewährleistet sind".

Bereits vor dem Ausbruch, so Sprecherin Kathrin Müller, habe man konzernübergreifend sowie standortspezifisch ein Präventionsteam ins Leben gerufen. Diese hätten umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, damit die Arbeitsschutzregeln in den Werken greifen. "Beispiele hierfür sind Abstandsregeln oder das Tragen von Alltagsmasken auf dem gesamten Gelände", sagt Müller.

Während sich die Gerüchte im Falle von Schunk bestätigten, scheinen diese im Bezug auf J.  G. Weisser falsch zu sein. Derzeit wird hinter vorgehaltener Hand berichtet, dass es sich beim zweiten betroffenen Betrieb um den Maschinenbauunternehmer handelt, der in der Bergstadt 490 Angestellte zählt.

Firma setzt auf Hygiene

Auf Nachfrage stellt Susanne Rieger, Assistentin der Geschäftsleitung, am Donnerstag klar: "Per Stand heute haben wir keinen Corona-Fall bei uns im Unternehmen." Zwar gebe es einen Beschäftigten, der sich bei der Begegnung zwischen Weiler und Peterzell infiziert habe, dieser sei seither allerdings unabhängig von seiner Erkrankung nicht mehr im Unternehmen gewesen. "Alles andere unterliegt dem Datenschutz", so Rieger.

In der Johann-Georg-Weisser-Straße setzt man nun weiterhin alles daran, dass es bei den null Fällen bleibt. So betont die Assistentin: "Selbstverständlich werden bei uns alle Hygienemaßnahmen, die seitens des Robert-Koch-Instituts und des Gesundheitsamts angeraten werden, überall im Unternehmen eingehalten."

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