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St. Georgen Bürgermeister verurteilt Raserei

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Die Situation in der verkehrsberuhigten Zone ist Thema bei der Hauptversammlung des St. Georgener Verkehrsvereines. Foto: Klossek Foto: Schwarzwälder Bote

Der angedachte Beitritt des Ferienlands zur Hochschwarzwald Tourismus GmbH (HTG) und Raser in der verkehrsberuhigten Zone waren zwei der Themen bei der Hauptversammlung des Verkehrsvereins. Auch standen Wahlen und Ehrungen auf dem Programm.

St. Georgen. Der Vorsitzende Heinrich Seebacher erinnerte an Ursula Roggenstein, von 1981 bis 1998 Leiterin der Tourist-Info St. Georgen, die im Frühjahr 2019 verstarb. Sie habe den Tourismus maßgeblich mitgestaltet, es geschafft, dass Inhaber von Ferienwohnungen und Hotels im Katalog eines großen Reiseveranstalters erschienen, dass ein Loipenexpress mit 300 Besuchern in die Bergstadt kam und nach der Wende mehrere Busunternehmen aus dem Osten.

"Nahezu jedes Wochenende" kamen Reisegruppen zum "Kannibalenessen" in der Mühlbachklause. Roggenstein organisierte mit dem Konzertveranstalter Schubert Silvesterbälle mit Schlagerstars und Artisten.

Hinweisschild für "Blitzer" ist nicht nötig

Der Verein war laut Seebacher wieder in Sachen Werbung für den Ferienland-Kalender aktiv und bewirtete die Gäste der Phono- und Radiobörse. Man beantragte die Aufnahme des Tourismus in das Stadtratsgremium Entwicklungsbeirat, was wohl positiv verlaufen werde, aber noch vom Gemeinderat entschieden werden müsse.

2018 nahm Seebacher zwei Gästeehrungen vor, 2019 bisher zwölf. Er könne nicht verstehen, dass sich die Aufnahme des Ferienlands in die HTG immer wieder verzögere, kritisierte er. Das dauere schon nahezu zwei Jahre.

Seebacher riet, einen Ratgeber für Gäste im Hinblick auf das richtige Verhalten auf einer Weide auszulegen.

Er bat Bürgermeister Michael Rieger, Radarmessungen in der Fußgängerzone beizubehalten, "damit die Raserei aufhört". Das Hinweisschild zur stationären Radarsäule an der B 33 brauche man nicht, wenn man sich an die Geschwindigkeit halte. "Ich bin strikt dagegen", so Seebacher.

Schließung der Zufahrt zur Marktplatztiefgarage

"Hinweisschild ist das Ortsschild. Ich war ein Befürworter des Blitzers", meinte auch Rieger. Wo diese stünden, gebe es mehr Sicherheit. Wenn jemand meckere, sei ihm das relativ egal. Man werde auch versuchen, eine Geschwindigkeitsreduzierung durch die Hauptstraße Richtung evangelische Kirche in die Verkehrsschau zu bringen. Rieger nannte Raser in der verkehrsberuhigten Zone "verantwortungslose Menschen". Auch deshalb habe der Gemeinderat beschlossen, die bisherige Zufahrt zur Marktplatztiefgarage im Zuge der Sanierung zu schließen und den Bereich vor der Schule nur für Busse und Rettungsfahrzeuge freizugeben.

In den Ämtern bestätigt wurden der zweite Vorsitzende-Stellvertreter Bernd Schultheiß, der zweite Kassierer-Stellvertreter Ulrich Szembek sowie die Beiräte Josef Stockburger, Michael Mündel und Hansjörg Hartmann.

Der Vorsitzende Heinrich Seebacher ehrte Walter Draschar für 40-, Wolfgang Schergel, Uwe Hoffmann, Annemarie Braun und Katharina Feiertag für 25- sowie Hansjörg Hartmann für zehnjährige Mitgliedschaft.

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