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St. Georgen Bürgermeister spricht Zuversicht aus

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Beim vergangenen Neujahrsempfang vor einem Jahr gibt es noch zahlreiche Gäste.Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder Bote

Da wegen Corona der Neujahrsempfang ausfiel, sprachen Bürgermeister Michael Rieger und einige weitere Bürger den Mitmenschen per Video Dank und Zuversicht für 2021 aus.

St. Georgen. Rieger sprach von einem "sehr außergewöhnlichen Jahr hinter und wahrscheinlich auch noch vor uns". Viele sorgten sich um ihre Gesundheit und das Wohl ihrer Liebsten. Firmen und Gewerbetreibende machten schwere Zeiten durch. Er wünsche allen, diese durchzustehen und sei überzeugt, dass Firmen- und Geschäftsführer ihr Bestes gäben.

Rieger bat, jenen die Daumen zu drücken, "die in ihrer Existenz bedroht sind oder Sorge um den Arbeitsplatz haben", dankte allen, die mit Entbehrungen lebten oder für Mitmenschen da seien und erinnerte an das Nähen von Masken oder Einkaufsdienste.

Er sei sehr angetan von der großen Hilfsbereitschaft. Alle hätten beigetragen, das solidarische Miteinander zu stärken. Er bat weiter um fairen Umgang miteinander, dankte zudem Kindern, Jugendlichen und Eltern, für die die Schließung von Einrichtungen eine sehr große Belastung sei. Auch blicke er mit Anerkennung auf sein Team.

Er danke jenen, die erkannten, dass eine Stadtverwaltung nicht alles leisten könne. Vielleicht müsse man das Wort "Glück" etwas anders definieren. Rieger erinnerte an positive Dinge wie ein "Lachen hinter der Maske" oder die "herrliche Natur" im ländlichen Raum und machte Hoffnung auf einen Informationsabend, um Bürgern aktuelle Projekte vorstellen zu können.

Es komme auf jeden Einzelnen an

"Zusammen können wir es schaffen", machte der Mediziner Johannes Probst Mut. Es komme auf jeden Einzelnen an. Gerhard Mengesdorf, Vorsitzender des Turnvereins, nannte fehlende Begegnung belastend für Ältere und Kinder. "Halten wir durch, bleiben wir in Bewegung."

Er sei berührt von viel Unterstützung, so Markus Schrieder, Geschäftsführer der evangelischen Altenhilfe. Noah Zähringer, Schüler der Realschule, beschrieb die "herausfordernde" Umstellung auf Homeschooling.

Ute Scholz vom Theater im Deutschen Haus wünschte allen Optimismus und Durchhaltevermögen und hoffte auf Kreativität. Claudius Fichter, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins, warb um Einkauf vor Ort zum Erhalt von Geschäften und Gastronomen.

"Wir sollten uns einmal selbst auf die Schulter klopfen", so Gabriel Dörr vom Jugendgemeinderat. Nie zuvor habe er einen so starken, generationsübergreifenden Zusammenhalt gesehen.

Erwin Müller von der Bürgerstiftung erinnerte an viele, dank Bürgern umgesetzte Projekte. Pfarrer Roland Scharfenberg betonte die Barmherzigkeit Gottes, die das Herz weit mache. Neben Gesundheit brauche es Vernunft, Humor und Zusammenhalt, so Martina Obergfell vom Kinder- und Familienzentrum.

Christoph Kleiner, Kommandant der Gesamtwehr, wünschte allen Durchhaltevermögen und "manchmal etwas mehr Gelassenheit". Bürger könnten sich weiter auf die Feuerwehr verlassen.

Schulleiter Jörg Westermann verwies auf die Hoffnung, 2021 wieder zu mehr Normalität zurückkehren zu können. Landwirt Gerhard Klausmann wünschte sich mehr Niederschlag und eine Steigerung des Werts von Tieren.

Redner wünschen sich weniger Existenzängste

Elias Zuckschwerdt, Leiter der Jugendmusikschule, dankte allen, die trotz Fernunterricht die Treue hielten. Segenswünsche kamen auch von Pfarrer Harald Dörflinger. Die Redner wünschten sich weniger Existenzängste, die Rückkehr zu mehr Normalität und die Möglichkeit, wieder Verwandte besuchen zu können.

Das Video kann unter st-georgen.de abgerufen werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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