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St. Georgen Bürgermeister bezieht zu Klosterweiher-Problem Stellung

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Erst in diesem Jahr hat die Stadt Geld für neue Tretboote investiert. Doch einige Zeit konnten diese aufgrund des geschlossenen Sees nicht genutzt werden. Mittlerweile ist der Klosterweiher wieder offen.Foto: Klossek Foto: Schwarzwälder Bote

St. Georgen. Bürgermeister Michael Rieger hat die letzte Sitzung vor der Sommerpause genutzt, um im Gemeinderat nochmals das Thema Klosterweiher anzusprechen. Dabei fasste er nochmals die Problematik zusammen, die zur zeitweisen Schließung geführt hatte.

In dieser Woche werden Schlammproben zur Analyse entnommen

Es sei zurecht ein "emotionales Thema". "Das ist eine wichtige Einrichtung in St. Georgen", betonte er. In den zwölf Jahren, die er nun im Amt sei, habe es nur ein einziges Mal im Sommer Probleme nach einem Starkregenereignis gegeben, da viel Material in den Weiher eingeschwemmt worden war.

Kaum sei der Weiher geschlossen worden, seien die Gerüchte losgegangen "wer alles Schuld ist". Die Erklärungen reichten von der Menge des Schlamms im See bis hin zum Biber. "Jeder ist ein Stück weit ein Spezialist, jeder hat ein Bild von der Geschichte, wo es herkommt – das ist völlig normal."

Dennoch appellierte er an die Bürger, Nachsicht zu haben und sich zu gedulden. Wie bereits berichtet laufen derzeit wöchentliche Untersuchungen am Klosterweiher, um dem grundsätzlichen Problem auf den Grund zu gehen. Diese Woche würden beispielsweise Schlammproben entnommen.

Vergleich zur Stadtsanierung will er nicht gelten lassen

Dieser werde im Labor untersucht, um dessen Zusammensetzung zu analysieren. Dann könne geklärt werden, wie man den Schlamm entsorgen muss und ob er beispielsweise auf den Feldern ausgefahren werden kann.

"Wir wollen am Ende des Jahres wissen, welche Faktoren dazu geführt haben, dass sich diese Algen bilden und was wir dagegen tun können", so der Bürgermeister. Dann könne man auch im Gemeinderat entsprechende Maßnahmen ergreifen. "Aber wir können nicht zaubern", unterstrich er.

Im Zuge dessen machte er auch seinem Ärger bezüglich Vergleichen zur anstehenden Stadtsanierung Luft. "Was ich nicht gut finde, ist solche Diskussionen führen zu müssen wie ›für das hat man Geld, für das andere nicht‹", sagte er. Das könne er so nicht stehen lassen. "Das, was wir jetzt machen, läuft schon lang", sagte er mit Blick auf die Stadtsanierung. Ohne entsprechende Untersuchungsergebnisse könne man am Klosterweiher schlichtweg derzeit nichts tun.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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