Foto: Marc Eich

Gast entdeckt Feuer in kleinem Zimmer. Dach der „Schwarzwaldtanne“ steht in Flammen. 100.000 Euro Schaden. Keine Verletzten.

St. Georgen - Ein Zimmerbrand in einem Hotel in St. Georgen hat am frühen Samstagmorgen hohen Sachschaden verursacht. Verletzt wurde niemand. Vier Bewohner mussten evakuiert werden.

Der Brand im Dachgeschoss wurde gegen 3.30 Uhr im Hotel Garni Schwarzwaldtanne in der Bühlstraße von einem Gast entdeckt. Dieser informierte daraufhin die Besitzer und weitere Gäste. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Komplex bereits komplett geräumt. war.

Die Abteilung St. Georgen rückte mit 38, die Abteilungen Oberkirnach und Langenschiltach mit jeweils sechs Kräftenan. Die Führungsgruppe C bestand aus zehn "Mann". Neun Feuerwehrfahrzeuge waren vor Ort.

Ein etwa 15 Quadratmeter großes Zimmer stand zu diesem Zeitpunkt bereits im Vollbrand. Aus dem Dachstuhl und dem hölzernen Dacherker des Gebäudes schlugen die Flammen. Die Kräfte der Feuerwehr versuchten vor allem mit einem Löschangriff von innen den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Insgesamt standen 18 Atemschutzträger bereit. Diese suchten mehrere Zimmer ab. Sie übernahmen auch die Brandbekämpfung. Von mehreren Hydranten aus erfolgte die Versorgung mit Löschwasser. Zum Einsatz kam zudem eine Überdruckbelüftung. Unklar war zunächst, inwieweit sich das Feuer bereits durch das Holz des Dachstuhls gefressen hatte. Hierzu wurden über die Drehleiter Ziegel abgenommen.

Eine weitere Brandausbreitung konnte erfolgreich verhindert werden, sodass sich der Schaden größtenteils auf das Dachgeschosszimmer begrenzt. Nachdem der Brand unter Kontrolle war, räumte die Feuerwehr das Zimmer aus, um so sämtliche Glutnester zu beseitigen. Nach einer Kontrolle weiterer Räume mit der Wärmebildkamera gab es Entwarnung. Mit dem Wassersauger versuchte die Feuerwehr, das Löschwasser gleich wieder aufzunehmen.

Ein Elektriker war im Einsatz. Ein Kriminaltechniker kam noch in der Brandnacht in die Bühlstraße. Unbekannt blieb die Brandursache. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 100 000 Euro.

Gäste und Besitzer wurden vor Ort vom Roten Kreuz betreut und anschließend in anderen Hotels untergebracht. Der DRK-Rettungsdienst und der Feuerwehrarzt mussten nicht eingreifen. Auch ein Gast aus Ungarn, der während des Brandes anreiste, musste sich eine andere Bleibe suchen.