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St. Georgen Bibelwoche folgt Markus-Evangelium

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Benedikt Müller (von rechts) und Arne Brusch leiteten gemeinsam einen Abend im Rahmen der Bibelwoche. Foto: Hübner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Stephan Hübner

St. Georgen. Das Markus-Evangelium ist Thema der diesjährigen ökumenischen Bibelwoche, die am Sonntag in den Gottesdiensten mit einem Kanzeltausch endet. Beteiligt sind evangelische und katholische Gemeinde, die evangelische Freikirchliche Eben Ezer und evangelisch-methodistische Gemeinde.

Eingeladen sind jedoch alle, die sich für das Thema interessieren. Das Schöne sei das ökumenische Miteinander, das Besinnen auf interessante Stellen in der Bibel, so Pastoralreferent Benedikt Müller. Er moderierte zusammen mit Pastor Arne Brusch von den "Eben Ezern" den Mittwochabend.

Das Markus-Evangelium sei als Weg komponiert, den Jesus gehe, erläutert Müller. Besprochen wurde eine Stelle, in der Jesus auf heidnisches Gebiet gelangt. Er gehe weiter zu den Menschen, die bisher noch nicht im Glauben an den einen Gott verwurzelt seien. Damit eröffne Markus ein neues Themengebiet, das der Juden und Heiden. Damit zusammen hingen Fragen danach, wie wir mit rein und unrein umgehen, was erlaubt ist, verboten oder gar suspekt.

Ein zweiter Aspekt sei der Umstand, dass Jesus einem geheilten Menschen verbiete, davon zu erzählen, obwohl er Wunder nicht im Geheimen wirke. Mögliche Motive dafür könnten der Schutz von Jesu sein, weil er zwar als Heiler auftrete, aber in seiner Identität viel mehr sei.

Das Schweigegebot könne deutlich machen: Wenn man Jesus verstehen wolle, dürfe man nicht einzelne Ereignisse herausgreifen. Verstehbar sei er erst durch sein Leiden und die Auferstehung.

Jesus habe auch keine Berührungsängste, anders als das damalige religiöse Establishment, hob Busch hervor. Dabei ergab sich die Frage nach den eigenen Berührungsängsten der Teilnehmer an der Bibelwoche.

In Gesprächsgruppen machten sie sich darüber Gedanken, wo sie selbst dazu neigen, Unterschiede zu machen bei Menschen die anders sprechen oder glauben.

Ebenfalls Thema war die Frage nach der Berührung durch Gott. Beispiele dafür sind den Teilnehmern zufolge beim Singen, Beten oder dem Lesen von Losungen.

Die Aufforderung von Jesus an einen ertaubten Menschen, sich zu öffnen, hat laut Müller nicht nur mit körperlicher Taubheit zu tun. Wenn die Ohren für das Wort Gottes verschlossen seien, bleibe auch der Himmel verschlossen. Er glaube, dass Gott immer mit den Menschen rede, meinte Busch. Diese seien aber die meiste Zeit zu beschäftigt.

In diesem Zusammenhang ging es schließlich um die Suche nach Worte, die für den Glauben wichtig sind. Auch diese Frage erörterten die Teilnehmer in Einzelgruppen, um für sich persönlich eine Antwort zu finden.

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