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St. Georgen Bergstadt kommt zentrale Rolle zu

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Mit Schnelltests wird künftig bei EBM-Papst St. Georgen die Virenlast bestimmt, um, wenn nötig, weitere Labortests anzuordnen. Foto: © RioPatuca Images – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

St. Georgen. Im Kampf gegen das Corona-Virus setzt EBM-Papst nun auch in St. Georgen auf sogenannte Schnelltests. Das erklärt auf Nachfrage des Schwarzwälder Boten Pressesprecher Hauke Hannig. Damit setzt der Ventilatorenhersteller eine Maßnahme um, die bereits im September angekündigt wurde. Zu dieser Zeit lief am Hauptstandort in Mulfingen eine Testphase.

"Wir haben auch EBM-Papst St. Georgen mittlerweile mit ersten Schnelltests versorgt, die bei Verdachtsfällen zum Einsatz kommen können", präzisiert Hannig. Konkret wird dabei die Virenlast der jeweiligen Person bestimmt. Ist diese hoch, folgt ein Abstrich, der im Labor untersucht wird. "Aktuell warten wir zentral auf weitere Lieferungen für die Verteilung", so der Sprecher.

St. Georgen kommt derweil eine besondere Rolle bei der Bekämpfung von Corona zu, wie er betont. "Am Standort werden die Bestellungen von Masken, Temperaturmessgeräten und Covid-19-Tests für die Unternehmensgruppe koordiniert."

Die zwei Werke von EBM-Papst in der Bergstadt sind momentan frei von Corona. "In St. Georgen haben wir derzeit keinen Fall zu verzeichnen", betont Hannig am Montag. Allerdings gebe es aktuell zwei Fälle im Herbolzheimer Werk, das gemeinsam mit einem weiteren Betrieb in Lauf an der Pegnitz zum Standort St. Georgen zählt.

"Das nahe Umfeld konnten wir erfolgreich isolieren", erklärt der Sprecher weiter und betont, dass die Infizierungen bislang stets von außerhalb kamen. "Ansteckungen im Unternehmen konnten durch unsere Regeln verhindert werden."

Diese, das betont EBM-Papst regelmäßig, waren von Anfang an relativ streng. "Innerhalb unserer Corona Task Force, die auch aus Mitgliedern aus St. Georgen besteht, bewerten wir die Lage kontinuierlich neu und passen unsere Maßnahmen entsprechend an", sagt Hannig. Derzeit versuche man etwa, nicht notwendige Geschäftsreisen und persönliche Besuche des Unternehmens abzusagen.

Derweil gibt es auch gute Nachricht in den schwierigen Zeiten zu vermelden: Im Oktober war die Kurzarbeit den dritten Monate in Folge am Standort St. Georgen ausgesetzt.

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