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Stadtentwicklung St. Georgen Das sind die Projekte für 2021

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Die Planung der neuen Aldi-Filiale an der "Alten Landstraße" schreitet diesen Winter weiter voran. Foto: Ginter

Auch über den Winter, eine Zeit, in der viele Baumaßnahmen ruhen, gibt es für das Bauamt in St. Georgen einiges zu tun. Bauamtsleiter Alexander Tröndle erzählt, was demnächst in der Stadt ansteht. Mehr dazu erfahren Sie in unserem (SB+)Artikel.

St. Georgen - Auch wenn die winterliche Kälte derzeit alles fest im Griff hat und viele Baumaßnahmen ruhen, gibt es für das Bauamt allerhand Arbeit – das hat Bauamtsleiter Alexander Tröndle in einem Gespräch mit unserer Zeitung erörtert.

"Wir haben einiges zu tun", sagt Tröndle. Denn in der dunklen Jahreszeit sind zwar viele Baumaßnamen auf Eis gelegt – doch die Vorbereitungen für selbige laufen dafür auf Hochtouren. Über den Winter würden in der Regel die Planungen und Ausschreibungen für das Folgejahr vorbereitet, erklärt er. Je nach Bereich würden auch Bauprojekte weitergeführt, etwa im Hochbau. Denn hier sei man weniger saisongebunden als im Tiefbau.

Der Winter ist aber auch die Zeit, in der viel gerechnet wird: "Wir müssen eher in Haushaltsjahren denken als in Jahreszeiten. Daher müssen wir uns in den Wintermonaten gut vorbereiten, um im Frühjahr die Gemeinderatsbeschlüsse für die Bauprojekte einholen zu können", erklärt der Amtsleiter. Andere Bereiche, wie Stadtplanung oder Baurecht, liefen dagegen projektorientiert durch. "Da spielt die Jahreszeit keine Rolle." So sei der Bauhof derzeit etwa mit dem Winterdienst beschäftigt.

Auf der Agenda für diesen Winter stehen der geplante Aldi an der "Alten Landstraße" und eine Bebauungsplanänderung rund um das Schönblick-Areal. Aktuell laufen die Planungen für die Stadtsanierung auf Hochtouren, für die Sanierung des "Roten Löwen" soll zeitnah der Bauantrag eingereicht werden. Die Entwurfsplanung nebst Kostenberechnung für die Marktplatz- und Tiefgaragensanierung soll gleich zu Beginn des neuen Jahres dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt werden, berichtet er.

Im neuen Jahr warten einige Projekte

Auch im nächsten Jahr warten einige Projekte: "Ein ganz wichtiger Punkt" sei, so Tröndle, der Breitbandausbau: "In den nächsten zwei, drei Jahren werden wir das Glasfasernetz auf der Galetsch und der Seebauernhöhe ausbauen."

Weitere Punkte auf der To-do-Liste: Im Bildungszentrum soll eine "Muster-Toilette" entstehen, die aufzeigen könnte, wie die in die Jahre gekommenen Sanitär-Bereiche nach einer Modernisierung irgendwann alle aussehen könnten. Zudem sollen in der Schule neue Rauchmelder angebracht werden.

"In der Bauleitplanung werden wir weitere Gebiete zur Entwicklung bringen", erzählt der Stadtbaumeister. Darunter fällt auch das Gewerbegebiet Hagenmoos, das weiter wachsen soll. Auch der Generalentwässerungsplan müsse abgearbeitet werden, erläutert er: "Dazu gehört die Planung eines Retentionsbodenfilters und einer maschinellen Überschuss-Schlammentwässerungsanlage auf der Kläranlage." Natürlich würden, so Tröndle, auch Straßen kontinuierlich saniert: So soll etwa der Waldparkweg 2021 voll ausgebaut werden.

Und wie ist die Bilanz des Jahres 2020? "Sehr gut" sei es im vergangenen Jahr gelaufen. "Ich bin sehr zufrieden, was wir geschafft haben – trotz Corona." Die angemeldeten Maßnahmen seien fast vollständig umgesetzt worden, die Bauzeiten ebenfalls annähernd eingehalten worden. Das lag auch an einer guten Arbeitseinteilung, wie Tröndle berichtet: "Beim ersten Lockdown haben wir Maßnahmen vorgezogen, welche in den Schließungsbereich der Spielplätze, Kindergärten und Schulen gefallen sind. Das hat gut geklappt."

Hat die Pandemie Einfluss auf die Planung der Projekte? "Der Baubereich kennt kein Corona – so zumindest mein Gefühl", sagt der Stadtbaumeister. Während es in anderen Bereichen ruhiger würde, hätte der Bau weiterhin Hochsaison. "Wir hatten bereits im September so viele Bauanträge bearbeitet wie im gesamten Vorjahr", erläutert er. Lediglich die derzeitigen Arbeitsverhältnisse – viele Telefon- und Videokonferenzen – machten gewisse Planungsabstimmungen "etwas sperriger".

Auch bezüglich der Finanzierung sei alles im grünen Bereich, betont Tröndle: "Wir haben uns bei den Haushaltsanmeldungen auf die notwendigsten Projekte beschränkt, um den Haushalt so wenig als möglich zu belasten."

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