Überfall auf Busfahrer kommt vor Gericht

St. Georgen (tam). Wie die Staatsanwaltschaft Konstanz gestern mitteilte, ist im Zusammenhang mit dem Messer-Überfall auf einen Busfahrer im Januar Anklage gegen einen 43-jährigen Mann aus St. Georgen erhoben worden.

Die Verdachtsmomente gegen ihn haben sich inzwischen so verdichtet, dass er sich wegen versuchten Mordes und versuchten Raubs sowie gefährlicher Körperverletzung vor der Schwurgerichtskammer am Landgericht Konstanz verantworten muss.

Ihm wird zur Last gelegt, am Abend des 7. Januar in betrunkenem Zustand in St. Georgen den Fahrer eines Linienbusses überfallen zu haben. Die Anklagebehörde geht davon aus, dass er die Absicht hatte, sein Opfer auszurauben. Um sein Ziel zu erreichen, habe er den 57-jährigen Busfahrer mit einem Messer so schwer am Hals verletzt, dass er notoperiert werden musste.

Laut Staatsanwaltschaft wird das Tatopfer noch heute psychologisch betreut. Erbeutet wurde nur ein Pilotenkoffer mit darin befindlichem Vesper. Der jetzt angeklagte mutmaßliche Täter wurde wenige Stunden nach der Tat festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Ein Termin zur Hauptverhandlung am Landgericht Konstanz steht noch nicht fest.

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