Der große Meister lässt es in der neuen Saison etwas ruhiger angehen. Brigachtals Top-Schütze Peter Sidi teilt sich auf der Position 1 den Job mit Neuzugang Alison Weisz. Foto: Michael Kienzler

Die Luftgewehrschützen aus Brigachtal gehen ihre Bundesliga-Rückkehr in München zuversichtlich am Wochenende an. Peter Sidi möchte etwas kürzertreten.

BUNDESLIGA LUFTGEWEHR Hallo Bundesliga, wir sind wieder da! Die Luftgewehrschützen der SSVg Brigachtal freuen sich auf ihr Comeback. Am Wochenende startet die neue Saison.

 

Der Modus

Zwölf Mannschaften schießen jeweils in der Süd- und Nordgruppe. Die jeweils vier besten Teams qualifizieren sich für die Bundesliga-Endrunde, die Anfang Februar 2026 ausgetragen wird. Jeweils der Tabellenletzte steigt direkt ab. Die jeweils Tabellenvorletzten bestreiten die Relegation.

Die Brigachtäler werden mit Selbstvertrauen und Optimismus in ihre Rückkehr-Saison gehen. Für Schlagzeilen sorgte vor einigen Wochen die Verpflichtung von Alison Weisz. Die Top-Schützin aus den USA fand den Weg über Peter Sidi nach Brigachtal. Für Weisz ist die Bundesliga sportliches Neuland.

Der Brigachtäler Top-Schütze Peter Sidi möchte nicht mehr das komplette Wettkampf-Programm in der Saison mitmachen. Deshalb gibt Alison Weisz auch ihr Debüt am Wochenende in München.

Die ersten beiden Gegner

Die Brigachtäler treffen am Samstag (16.30 Uhr) auf ihren Mitaufsteiger FSG Kempten und duellieren sich am Sonntag (10 Uhr) mit dem Team Gmütlichkeit Luckenpaint.

Hinter Alison Weisz werden Talent Maya Leicht, Marco Schneider, Moritz Meyer und die talentierte Saskia Bauer, die neu aus Hessen kam, an den Stand gehen.

Team-Manager Alain Guignard sieht eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Saison darin, „dass wir an allen fünf Positionen in den Wettkämpfen konstant gut schießen sollten. Das Leistungsgefälle innerhalb des Teams darf nicht mehr so groß sein.“

Insgesamt rechnet Guignard mit einem starken Niveau in der Bundesliga. Der Klassenerhalt ist zunächst das erste große Ziel für die Schützenvereinigung.

Aufgrund von wirtschaftlichen und personellen Gründen haben mit der SG Coburg, dem SV Petersaurach und der FSG Dießen gleich drei renommierte Teams aus der Bundesliga im Sommer zurückgezogen. Um das Feld zu füllen, gab es erstmals drei Aufsteiger für diese Runde.