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Springreiten Erstes Reitturnier des Reitstalls Brünz

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Optimale Bedingungen für große Reitturniere bietet die Reitanlage Brünz in Salzstetten. Foto: Maier

Waldachtal-Salzstetten - Allseits gelobt wurde das erste Sommer-Reitturnier des Reitstalls Brünz in Salzstetten. Die Organisatoren um den erfahrenen S-Springreiter Andreas Brünz sind motiviert, alsbald ein zweites Turnier mit hochklassigen S-Springen folgen zu lassen.

Respekt zollt Salzstettens Ortsvorsteher Friedrich "Freddy" Hassel den Organisatoren Andreas und Roland Brünz sowie allen Unterstützern und Helfern: "Ein hochkarätiges Reitturnier hier in Salzstetten – das freut mich sehr. Meine Hochachtung."

Die Corona-Umstände erschwerten im Vorfeld die organisatorischen Bedingungen. Dennoch wurde seitens des Reitstalles Brünz eine perfekte Veranstaltung realisiert. Hassel: "Dieses Turnier ist ein Aushängeschild für Salzstetten und für ganz Waldachtal. Dass wir hier in Salzstetten eines der besten Reitgelände in Baden-Württemberg haben, war mir nicht bewusst. Nicht einmal die starken Regenfälle am Sonntagmorgen konnten dem Turnier trotzen." Salzstettens Ortsvorsteher formuliert: "Mein Wunsch wäre, dass es noch viele derartige Turniere in Salzstetten gibt – und dann mit Beteiligung der Bevölkerung." Der passionierte Biker und Bundespolizist hat jetzt ein Herz für den Reitsport: "Meinen Drahtesel würde ich zwar nicht gegen ein Pferd tauschen, jedoch kann ich die Leidenschaft zum Reitsport jetzt sehr gut verstehen. Ein Reitturnier in Salzstetten werde ich nicht mehr auslassen."

Das Team um Reitanlage-Betriebsleiter Andreas Brünz und seinen Bereiter Sönke Aldinger sowie Seniorchef Roland Brünz und seine Frau Marlene leistete ganze Arbeit. Das Premiere-Turnier ist gelungen. Salzstettens S-Springreiter Sönke Aldinger meint: "Unser Turnier ist super verlaufen, so wie wir es uns vorgestellt haben." Der LK-Beauftragte (ein Richter, der als Sachverständiger der jeweiligen Landeskommission auf einem Turnier fungiert, Anm. d Red.) Peter Bort hob die idealen Bedingungen hervor: "Es mangelt hier an überhaupt nichts." Und: "Das Turnier ist ein Traum." Bewährt, so Andreas Brünz, habe sich auch das moderne Ebbe-Flut-System. So konnte auch ein heftiger Regenschauer am Sonntagmorgen das Turniergeschehen nicht aufhalten. Überwiegend strahlte die Sonne vom Himmel, und am Samstag war es bis zu 28 Grad heiß, was den Vierbeinern und Reitern einiges abverlangte.

Gute Freundschaft

Sprichwörtlich gut ist die Freundschaft der Familie Brünz zu Baden-Württembergs erfolgreichstem Springreiter Hans-Dieter Dreher. Hans Brändlin (76), der vor Jahrzehnten in Eimeldingen das Gestüt Grenzland gründete, stellte Dreher als sportlichen Leiter an. Der 48-Jährige ist inzwischen das Aushängeschild des dortigen Reitvereins Dreiländereck. Am Rande des Reitturniers in Salzstetten erzählt Brändlin: "Christian Streich, Fußballtrainer der 1. Bundesliga-Mannschaft des SC Freiburg, stammt auch aus meinem Heimatort Eimeldingen. Sein Vater Walter betrieb hier eine Metzgerei." Er schätze Streich als "sehr bodenständigen Menschen". Was Wunder: Hans Brändlin ist großer SC-Freiburg-Fan.

Hans-Dieter "Hansi" Dreher (48), der mit der Familie Brünz seit vielen Jahren sehr gut befreundet und ständig in Kontakt ist, schwärmt von der naturverbundenen Reitanlage in Salzstetten: "Dies hier ist eine außergewöhnliche und schmuckvolle Anlage." Unvergessen bei Seniorchef Roland Brünz (82) bleibt ein Erfolg von Dreher mit einem Springpferd aus dem Reitstall Brünz: "Hansi hat mit unserem in der Nähe von Paris gekauften Pferd ›Master Demanie‹ beim CHIO in Aachen einen ersten Preis gewonnen." 2011 rockte "Hansi" Dreher die Weltspitze.

Sportkreis-Präsident Alfred Schweizer aus Lützenhardt sagte vor Ort: "Ich bin froh, dass wir in einigen Sportarten wieder Lockerungen haben. Hinsichtlich der Zuschauer hoffen wir auf weitere Zusagen der Landesregierung. Ich selbst bin in Gesprächen in Stuttgart dabei. Ich weiß, wo der Schuh drückt. Ich bin der Überzeugung, dass das schon ab 1. August 2020 wieder möglich sein wird, dass 500 Zuschauer kommen können. Dies ist unsere Zielrichtung."

Mit Zuschauern wäre das von Brünz "hervorragend organisierte Reitturnier" natürlich noch lukrativer gewesen, meinte Schweizer. Andreas Brünz (55), Betriebsleiter der Reitanlage, bekräftigt, ein weiteres noch höherklassiges Reitturnier mit drei bis vier Prüfungs-Tagen zu planen. Angedacht ist Ende August oder im September dieses Jahres. "Wichtig ist es, unser Team und unsere Helfer erneut zu motivieren."

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