Über die Auszeichnung freuen sich (von links) Maskottchen „Lotti“, Nicolas Höfler (Botschafter SC Freiburg), Malte Wehrle (Jugendleiter), Isabel Meyer (Trainerin), Christopher Daniels (Trainer), Meret Felde (Botschafterin SC Freiburg), Maskottchen „Füchsle“. Foto: Isabel Meyer

Die Sportschützenvereinigung Brigachtal tritt dem Bündnis „Schutzschild im und für den Sport“ bei.

Nach rund eineinhalb Jahren intensiver Arbeit hat der Verein sein Kinder- und Jugendschutzkonzept erfolgreich abgeschlossen und ist nun Teil des Bündnisses „Schutzschild im und für den Sport“.

 

Der Entwicklungsprozess wurde von der Badischen Sportjugend Freiburg (BSJ), dem SC Freiburg, der Kindernothilfe sowie der Fachstelle Wendepunkt begleitet, teilt die Sportschützenvereinigung Brigachtal mit.

Gemeinsam mit 59 weiteren Sportvereinen aus dem Landesverband entstand so ein landesweites Netzwerk für mehr Sicherheit und Verantwortung im Sport.

Workshops und Schulungen

Im Mittelpunkt des Projekts standen Workshops, Schulungen und Austauschformate, an denen Vereinsverantwortliche, Trainer sowie Jugendliche beteiligt waren. Ziel war es, vereinsindividuelle Schutzkonzepte zu erarbeiten und ein gemeinsames Verständnis für einen wirksamen Kinder- und Jugendschutz zu schaffen.

Mit dem Abschluss des Prozesses erfüllt der Verein nun die Kriterien zur Aufnahme in das Bündnis. Sportvereine sind für Kinder und Jugendliche wichtige Orte der sozialen Entwicklung. Gleichzeitig tragen sie eine besondere Verantwortung, sichere und respektvolle Rahmenbedingungen zu gewährleisten. Kinderschutz wird dabei als dauerhafte Aufgabe verstanden. Ziel ist eine „Kultur des Hinsehens“, in der Grenzverletzungen frühzeitig erkannt und konsequent bearbeitet werden.

Verbindliche Verhaltensregeln

Das Schutzkonzept umfasst unter anderem benannte Ansprechpersonen, verbindliche Verhaltensregeln, regelmäßige Schulungen sowie klare Handlungsabläufe im Verdachtsfall. Diese Strukturen geben allen Beteiligten Orientierung und stärken die Rechte von Kindern und Jugendlichen.

Mit dem Beitritt zum Bündnis setzt der Verein ein klares Zeichen für Verantwortung, Prävention und nachhaltigen Kinder- und Jugendschutz im Sport. Die Umsetzung und Weiterentwicklung des Konzepts soll nun fest im Vereinsalltag verankert werden.