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Sportschiessen Von Olympisch Match bleibt nur noch der Name

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Rainer Münzinger vom SV Althengstett schoss bei den Herren III mit 592 Ringen Landesrekord. Foto: Kraushaar Foto: Schwarzwälder Bote

Die Disziplin Kleinkaliber Olympisch Match (oder Englisch Match) war über Jahrzehnte eine Paradedisziplin der deutschen Sportschützen.

Spitzenkönner wie Peter Kohnke (Rom 1960) Ulrich Lind, Karl-Heinz Smiezek (Montreal 1976) oder Christian Klees (Atlanta 1996/Vorkampf 600 Ringe) haben Geschichte geschrieben.

Wer zu den nationalen Titelkämpfen kommen wollte, musste stramm über 590 Ringe erzielen. Inzwischen ist das alles Geschichte. Die Disziplin Olympisch Match wurde aus dem olympischen Programm gestrichen, national brechen die Limitzahlen ein. 584 Ringe bei den Herren, 583 Ringe bei den Damen, um die über 100 Stände auf der Olympiaschießanlage in München-Hochbrück voll zu bekommen muss sich der Deutsche Schützenbund auf Bezirksliganiveau begeben.

Der Schützenkreis Calw, über viele Jahre eine Hochburg, macht bei diesem Trend keine Ausnahme. Einzig die "Damenwelt" hält noch erfolgreich dagegen, allen voran Ex-Europameisterin Jenny Klein (596), Sabrina Kalb (588), Katja Braun und Ramona Kugele (beide 585). Nicht dabei ist Heike Schwämmle vom SV Rötenbach. Sie hat mit 582 Ringen das Limit um einen einzigen Ring verpasst.

Einen echten "Kracher" ließ Rainer Münzinger vom Stapel. Seit Jahren für den SV Althengstett am Start, gelang ihm in der Herrenklasse III mit 592 Ringen (neuer Landesrekord) der große Wurf.

Die Simmozheimerin Ronja Doschen brachte es in der Juniorenklasse II auf 590 Ringe, was ebenfalls Landesrekord bedeutet. Sie besorgte damit ihren Kameradinnen Teresa Röhl und Sarah Brauchle im Team der SG Bad Waldsee zwei DM-Startkarten.

Ebenfalls mit einem Landesrekord (592 Ringe) schloss Melanie Stabel von der SGi Neuweiler die Landesmeisterschaft in der Juniorenklasse I ab. Mit 578 Ringen hatte die Rötenbacherin Annika Dannemann als Fünfte knapp an einer Medaille vorbei gezielt. Die Sommenhardterin Jasmin Nothacker (571) dagegen hatte exakt das Limit erreicht.

Unter den männlichen Junioren I hat es die SK Dachtel als Mannschaft (1709) mit Marco Schneider (585), Tarek Fouad (566) und Nicolai Schall (558) geschafft. Das Limit bei 1700 Ringen.

Als Einzelstarter sind Alexander Meyer (576/SSV Bad Herrenalb) und Andre Turu (574/SF Gechingen) dabei. Bei der Jugend sind für das Talentzentrum SSV Bad Herrenalb (1719/Limit 1706), Joel Jeremy Starkov (570), Janina Blumenstetter (581) und Lisa Stummvoll (568) am Start.

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