Zu einem rauschenden Fest des Sports wurde die Sportparty in der Neuen Tonhalle mit der Wahl der besten und beliebtesten Sportler, Sportlerinnen und Mannschaften des Jahres.
Der Schwimm- und Skiclub Schwenningen wird danach wohl in die Geschichte der vom Sportverband VS und dem städtischen Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JuBIS) gemeinsam ausgerichteten Veranstaltung eingehen, räumte er doch diesmal alle Titel ab.
Zum wiederholten Mal hatten eine 16-köpfige Fachjury, die Vereine und die Leserinnen und Leser des Schwarzwälder Boten und der Neckarquelle den Skifahrer Lukas Krauss zum Sportler des Jahres gewählt. Und auch die Synchronschwimmerin Daria Martens durfte sich erneut über die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres freuen.
Damit nicht genug gingen auch die ersten Plätze bei den Masters-Sportlern und den Mannschaften an ein älteres und ein jüngeres Synchronschwimmteam, was deren Trainer Fred Meckes ganz aus dem Häuschen brachte.
Die weiteren Ränge
Auf den weiteren Rängen landeten bei den Sportlern Ilker Yagcioglu vom Boxing VS und Vladislav Balan vom Schwimm-Club Villingen, bei den Sportlerinnen die Fußballerin Pauline Hummler vom FC Pfaffenweiler und die Twirlerin Andalusia Alkadi.
Bei den Mannschaften hatte die Wählerschaft die VFH-Handballer und die B-Jugend des FC 08 Villingen auf die Plätze zwei und drei gesetzt und bei den Masters Sergej Vasilev vom Schützenverein Schwenningen und Natalja Wachsmuth vom Primal Teakwondo.
Stolz auf die Erfolge
Oberbürgermeister Jürgen Roth stellte die Leistungen aller Nominierter heraus. Er sei stolz auf die vielfältige Sportlandschaft seiner Stadt und auf die Erfolge der Sportler, sagte der bekennende Hobbyradler und -schwimmer.
Der Sportverbandsvorsitzende Daniel Fleig stimmte in das Loblied ein und bedankte sich bei all jenen, die zum einen die alljährliche Sportparty möglich machen, sich zum anderen in den Vereinen ehrenamtlich engagieren und die Grundsteine für gute Leistungen legen.
Sportehrenbrief
Den Sportehrenbrief für jenes Engagement erhielten in diesem Jahr Ulla Pinnecke vom Reit- und Voltigierverein Zollhaus und Beate Bea aus der Tischtennisabteilung der TG Schwenningen.
Fetziges Programm
Die Sportparty wäre keine Party, wenn das Publikum in der ausverkauften Halle nicht auch von einem spritzig-sportlichen Rahmenprogramm begeistert wäre. Dafür sorgten fast ausschließlich einheimische Tänzerinnen und Akrobatinnen, sieht man einmal vom Profi-Freestyler Chris Bennet Bröker ab, der zeigte, dass man mit einem Ball nicht nur auf Tore zielen, sondern ihn auch artistisch mit dem eigenen Körper verschmelzen lassen kann.
Wer schafft am meisten Kopfbälle? Die beiden Jungs des FC 08 Villingen entschieden den kleinen Zuschauerwettbewerb für sich.
Als Luftakrobatin erwies sich die 17-jährige Leonie Babitsch und die Twirlerin Andalusia Alkadi zeigte, wofür sie zur dritten Sportlerin des Jahres gewählt worden war. Tosenden Applaus erhielten auch die Rope Skiperinnen des TV Villingen und die Tänzerinnen des Tanzsportclubs VS für ihr Medley aus Ballett. Hip Hop und Breakdance.
Die Neuerungen
Zum ersten Mal verliehen wurde der von der Gesundheitskasse AOK ausgelobte Nachhaltigkeitspreis für entsprechende Vereinsaktivitäten in Sachen Umwelt, soziales Engagement oder Gesundheitsförderung.
Geschäftsführer Harald Rettenmeier übergab das allererste Preisgeld in Höhe von 1500 Euro an die Tischtennisabteilung der DJK Villingen, die für die Aktion „Ping Pong Parkinson“ unter vier sehr unterschiedlichen Bewerbungen den Zuschlag erhalten hatte.
Neue Bekanntschaft machte das Publikum auch mit der Moderatorin und Ex-Radsportlerin Sophie Geschke, die so gekonnt wie charmant durch das Programm führte und von den Zuschauenden sofort ins Herz geschlossen wurde.