Teilnehmer aus vier Ländern kamen nach Balingen, um das zehnjährige Bestehen der Aikido-Abteilung „Makoto“ gemeinsam zu feiern.
BALINGEN. Ein Jahrzehnt der „ehrlichen Kampfkunst“: Unter dem Namen „Makoto“ (Japanisch für Aufrichtigkeit) feierte die Aikido-Abteilung des Judo-Clubs Balingen kürzlich ihr zehnjähriges Bestehen.
Was im Jahr 2016 mit einer traditionellen Einweihungszeremonie durch Shihan Bruno Maule begann, fand nun mit einem großen Jubiläumslehrgang unter Leitung desselben Meisters seinen vorläufigen Höhepunkt.
Rund 40 Teilnehmer aus Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz verwandelten das Dojo in einen Ort der internationalen Begegnung. Shihan Bruno Maule aus Novara vermittelte den Teilnehmern die gesamte Bandbreite des Aikido – von den sanften, fließenden Bewegungen zur Konfliktlösung bis hin zu den kraftvollen, martialischen Wurzeln der Techniken.
Spezielles Trainingfür Kinder
Ein besonderer Meilenstein in der langjährigen Geschichte der Judokas in Balingen: Erstmals in der Abteilungsgeschichte legte ein Schüler des Dojo Makoto die Prüfung zum ersten Schwarzgurt ab. Die erfolgreiche Prüfung wurde von der gesamten Abteilung über viele Monate als Gemeinschaftsprojekt vorbereitet. Dass die intensive Arbeit Früchte trug, bestätigte der sichtlich begeisterte Großmeister Maule bei der Gürtelübergabe.
Auch der Nachwuchs kam nicht zu kurz: Beim Kindertraining unter Meister Andrea Beduschi lernten die „Aiki-Kids“ spielerisch Grundkenntnisse des Aikido. „Das höhere Ziel des Aikido ist es, Konfliktsituationen und Angriffe frühzeitig wahrzunehmen und in friedliche Situationen umzuwandeln“, betonen die Lehrer Jean-Jacques Greuter und Barbara Fetzer in einer entsendeten Pressemeldung des Vereins.