35 Jahren organisierte Klaus Walter das Absolvieren des „Deutschen Sportabzeichens“, übergibt nun an Julia Schmitt.
Den Aufgabenbereich im Sportkreisrat, den Klaus Walter mehrere Jahrzehnte inne hatte, hat er nun an seine Kollegin Julia Schmitt abgegeben. Unter Walters Leitung hat das Deutsche Sportabzeichen im Landkreis Rottweil eine positive Entwicklung genommen.
Die Anzahl der abgelegten Prüfungen hatte bereits im zweiten Jahr (739) deutlich zugenommen. Maßgeblich war dafür die Steigerung bei den Schulen. In den Folgejahren schwankten die Zahlen zwischen 560 und 840. Im Jahr 2005 konnte erstmals die Tausender-Grenze (1078) geknackt werden. Höhepunkt war das Jahr 2008 mit 1489 ausgehändigten Sportabzeichen. Einen gewaltigen Einbruch erlebte Walter in der Zeit der Corona – Pandemie.
Viele Veränderungen erlebt
Im Jahr 2024 hatten jedoch wieder 1049 Sportler und Sportlerinnen das Deutsche Sportabzeichen abgelegt. Jahr für Jahr konnte Walter im Auftrag des Sportkreises Einzelpersonen, Vereine und Schulen ehren. Anfangs fanden diese Veranstaltungen in verschiedenen Sportheimen statt. Ab 2014 stellt die Kreissparkasse Rottweil den Hofersaal für diese Ehrungsfeier zur Verfügung.
„Mister Sportabzeichen“ pflegte dabei stets den Kontakt zu den Prüfern und kümmerte sich ebenso um die vom WLSB durchgeführten Prüferlehrgänge. Viele Änderungen habe es in den vergangenen 33 Jahren gegeben, erinnert sich Walter an seine Amtszeit zurück. 2004 etwa sei festgelegt worden, dass jeder – unabhängig vom Alter – mit der Ablegung des Bronzenen Abzeichens beginnen müsse. 2013 erlebte er den 100. Geburtstag des Sportabzeichens.
Neuordnung
Damals hatte es eine grundlegende Neuordnung gegeben. Statt fünf Leistungstests mussten nur noch vier absolviert werden. Diese sollten sich an den Fähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination orientieren. Auch für Menschen mit Behinderungen gibt es das Sportabzeichen.