Die Mitglieder des Verwaltungsausschuss bekamen eine Führung durch die fertiggestellte Turnhalle. Foto: Ulrich

Nach fünf Jahren Stillstand ist die Sporthalle G1 bis G3 am Gymnasium Oberndorf saniert. Jetzt machte sich der Verwaltungsausschuss vor Ort ein Bild.

Fünf Jahre ist es her, dass der Betrieb der Sporthalle G1 bis G3 des Gymnasiums Oberndorf wegen eines undichten Dachs vollständig eingestellt werden musste.

 

Nun ist das millionenschwere Sanierungsprojekt weitgehend abgeschlossen, der Verwaltungsausschuss verschaffte sich bei einem Rundgang einen Eindruck vom Ergebnis.

Bereits im Oktober war die Halle offiziell wieder freigegeben worden. Damals trafen sich Bürgermeister Matthias Winter, die Schulleiter Dirk Weigold (Gymnasium) und Michael Schwarz (Schulverbund), Stephan Ruff von der städtischen Bauverwaltung sowie Christoph Rümenapp, Sachgebietsleiter Bildung und Betreuung, zur symbolischen Übergabe.

In der oberen Halle wurde ein neuer Boden verlegt. Foto: Ulrich

Dirk Weigold und Stephan Ruff führten nun auch die Mitglieder des Verwaltungsausschuss durch die Hallenteile. Seit rund acht Wochen laufe der Betrieb wieder, lediglich kleinere Malerarbeiten im unteren Hallenbereich stünden noch aus, erklärt Ruff.

Mit Folie gegen Sonneneinstrahlung

Großes Thema während der Besichtigung waren die weitläufigen Panoramafenster. Die Ausschussmitglieder erkundigten sich, ob eine Verdunkelung oder ein Schutz vor starker Sonneneinstrahlung möglich sei. „Derzeit besteht kein Bedarf“, erklärte Ruff. Sollte sich dies ändern, könne man mit Folien nachrüsten. Innen- oder Außenjalousien seien hingegen technisch nicht realisierbar.

Und es kam – ganz im Sinne gründlicher Reinlichkeit – auch die Frage nach der Reinigung der großen Glasflächen auf. Ruff konnte beruhigen: Für den Innenbereich steht bereits eine spezielle Hebebühne bereit. Außen werde dies möglich, sobald die noch ausstehende Außenanlage mitsamt Pflasterung entlang der Halle fertiggestellt sei.

Bei der Geräteausstattung habe man zunächst die Bedürfnisse des Schulbetriebs berücksichtigt, erklärte Weigold. Die Rückmeldungen der Vereine seien aber bislang durchweg positiv.

Doch nicht alles wurde komplett erneuert. So blieb die bestehende Lüftungsanlage erhalten, erhielt jedoch neue Auslässe. Wände und Dach wurden umfassend gedämmt, neue Fenster eingesetzt und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Damit arbeitet die Halle künftig deutlich energieeffizienter.

Fit für ein halbes Jahrhundert

Zum Schluss nannte Stephan Ruff die finanziellen Eckdaten des Projekts: Zwischen 9,5 und zehn Millionen Euro habe die Sanierung insgesamt gekostet. Die Förderquote liege bei rund 60 Prozent. Er gehe davon aus, dass die neue Halle, wie bereits die alte, nun wieder rund 50 Jahre nutzbar sein werde.