Das Unternehmen will sein Markenangebot „vereinfachen“, heißt es. Foto: dpa/Marijan Murat

Wer bei Decathlon einkauft, wird künftig weniger unterschiedliche Eigenmarken in den Regalen vorfinden. Der französische Sportartikelhersteller unterhält auch Geschäfte in der Region – in Plochingen oder im Milaneo in Stuttgart.

Der französische Sportartikelhändler Decathlon schrumpft die Zahl seiner Eigenmarken drastisch. Decathlon werde sein Markenangebot „vereinfachen“, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.  

 

Manager Fabien Brosse kündigte an, künftig werde es noch neun „Kategorien“ geben, darunter Quechua für Bergsport, Tribord für Wassersport, Kipsta für Mannschaftssport und Btwin für die „urbane Fortbewegung“. Hinzu kämen vier „Profisportmarken“: Van Rysel für den Radsport, Simond für Alpinisten, Kiprun für Wanderer und Solognac für die Jagd. Produkte dieser vier Marken sollen auch in anderen Geschäften verkauft werden, sagte Brosse.

1700 Geschäfte in über 70 Ländern

Decathlon hat 1700 Geschäfte in mehr als 70 Ländern und beschäftigt rund 100.000 Menschen. Der Umsatz im Jahr 2022 betrug 15,4 Milliarden Euro. Decathlon ist auch in der Region präsent – mit Filialen in Plochingen oder im Milaneo in Stuttgart.

Das Unternehmen kündigte am Dienstag zudem an, es wolle seine CO2-Emissionen bis 2026 um ein Fünftel verringern. Bis 2050 strebe Decathlon hier die „Nettonull“ an.