Das Hans-Thoma-Gymnasium Lörrach, die Gewerbeschule Lörrach und das Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim haben ihren Schülern ein mehrtägiges Mountainbikeprojekt angeboten.
Dafür konnten die Schulen die Mountainbike-Trails „Joystick“ und „Hands of Steel“ des Mountainbikevereins Lörrach nutzen.
Insgesamt 28 Jugendliche im Alter von zwölf bis 17 Jahren nahmen an den Angeboten teil. Sie konnten unter Anleitung die Grundlagen und Herausforderungen des Mountainbikens erlernen und auf den Trails umsetzen. „Die Vereinsstrecken mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad boten ideale Bedingungen, um Fahrtechnik, Koordination und Selbstvertrauen gezielt zu fördern“, heißt es in einer Mitteilung des Mountainbikevereins Lörrach.
Pädagogisches Potenzial
Jakob Käfer, Lehrer am Theodor-Heuss-Gymnasium Schopfheim, zeigte sich begeistert vom pädagogischen Potenzial des Sports: „Auf dem Mountainbike begegnen Schüler ihren Ängsten mit Mut und Entschlossenheit. Im sicheren Rahmen der Vereinsstrecken wagen sie sich Schritt für Schritt weiter vor, testen ihre Grenzen und wachsen dabei nicht nur körperlich, sondern auch mental über sich hinaus“, wird er in der Mitteilung zitiert.
Im Team geht es besser
Die Resonanz bei allen Beteiligten war durchweg positiv, heißt es: „Vom Anfänger bis zum Experten war alles vertreten.“ Einige der Jugendlichen, die den Sport zum ersten Mal erlebten, zeigten sich überrascht, wie sehr Technik, Mut und Teamgeist gefragt sind. Neben der sportlichen Herausforderung stand auch die Förderung sozialer Kompetenzen im Fokus: gegenseitige Rücksichtnahme, das Unterstützen im Gelände und das gemeinsame Überwinden von schwierigen Passagen sorgten laut Mitteilung für ein intensives Gruppenerlebnis.
Der Mountainbikeverein freue sich über das wachsende Interesse und sehe die Projekte der Schulen als einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung im Mountainbikesport. Vereinsvorsitzender Oliver Laux betont: „Es ist großartig zu sehen, wie motiviert und offen die Jugendlichen an den Sport herangehen. Unsere Trails bieten ein kontrolliertes Umfeld, in dem sie mit Spaß lernen können – und das fernab vom Straßenverkehr.“
Für das kommende Schuljahr hofft der Verein, dass die Infrastruktur noch intensiver von Schulen genutzt wird. Der Verein sieht darin eine wichtige Brücke zwischen sportlicher Betätigung, Naturerlebnis und moderner Jugendarbeit.