Der diesjährige, bereits dritte Spendenlauf zugunsten der Rehaklinik Katharinenhöhe in Schramberg toppte alle Marken der beiden Vorjahre.
Die Teilnehmer am Spendenlauf legten am Sonntag nochmal eine Schippe drauf: Waren es 2023 insgesamt 6222 gelaufene Runden, so erreichten sie dieses Jahr in nur zwei Stunden insgesamt 6679 Runden. Mit 450 ausgegebenen Startnummern wanderten von diesen Selbstklebern auch nochmal mehr über den Anmeldetisch.
Der Spendenlauf wurde gemeinsam vom ProSana-Gesundheitszentrum und dem Handels- und Gewerbeverein Schramberg organisiert. Rund 30 Helfer betreuten die Läufer, die Strecke von rund einem Kilometer durch die Innenstadt und sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Hinter dem Rathaus war Start und Ziel. Und pünktlich um 11 Uhr kam die Startansage von Moderator Andreas Gebert für ein Rennen, bei dem es nicht um Schnelligkeit, sondern um Wohlfühlgeschwindigkeit und letztlich um die gemeinsam erreichten Rundenanzahl ging. Denn pro gelaufene Runde warfen die Sponsoren einen Euro ins Sparkässle der Rehaklinik.
Viele Sponsoren
Mit im Boot der Geldgeber saßen die Unternehmen Schinle Heizungs- und Sanitärtechnik, Brantner Bäcker, SBK, Edeka Hammer, KSK Rottweil, Mayer Kohler und Partner, Glatthaar Keller, Laufer, Brugger Magnetsysteme, Architekten Stollbert, Bekleidungshaus Dobler, Sport Weiß, Kuret und Wienen IT sowie Eiscafé Rino.
Mit Laufschuhen ging‘s für die Teilnehmer auf die Piste, aber auch in Sandalen, mit und ohne Funktionskleidung, in Verkleidung wie die „Badenixen“ oder die „Bad Moms“, Familien mit Kind und Kegel und Großeltern waren ebenso dabei wie Nordic-Walking- sowie Gymnastik-Gruppen, Spaziergänger, federnde Jogger und Alltagsbeweger oder welche, die einfach nur dabei sein und Strecke für Spenden machen wollten.
Unterwegs gab’s Gelegenheit zur Pause an Versorgungsstationen, die durch Vereine betrieben wurden oder Motivation durch Musik aus der Konserve von Anwohnern.
Hund gibt Tempo vor
Dackel Patrick zog seine Herrchen vom Rotaryclub hinter sich her und auch das Frauchen von Kira ließ sich von der Hundedame ein schnelles Tempo vorgeben. Die Energiebündel-Familie war per pedes und mit dem Laufrad unterwegs und einige Seniorinnen gemütlich mit und ohne Laufstöcke. Die Feuerwehrkameraden trauten sich in voller Einsatzkleidung und mit 18 Kilogramm schwerer Ausrüstung auf die Piste und schwitzen für den guten Zweck. Sponsorengruppen waren ebenso wie Stadträte auf ihren Runden.
Beim hinteren Rathausplatz holten sich alle Läufer nicht nur ein grünes Gummiband fürs Handgelenk pro gelaufene Runde ab, sondern auch eine Portion Mut und Lob von Moderator Gebert für die nächste Runde.
Zum Schluss wurden die Gummibänder gezählt. Wieviel Geld unterm Strich für die Katharinenhöhe erlaufen wurde, konnte Mitorganisatorin Sandra Efthymiou von ProSana zu Redaktionsschluss unserer Zeitung noch nicht sagen.
Doch es gab bereits Preise für die älteste Läuferin Anita Carl (82) mit den meisten Runden im Vergleich zu Gleichaltrigen, nämlich neun.
Die Schnellsten und damit auch diejenigen mit den meisten Runden waren Sebastian Flaig von den Männern mit 25 und Isabell Flaig von den Frauen mit 24 Runden.