Der Kunstrasenplatz am Schulzentrum Längenfeld: Die Stadt berichtet von Mängeln. Foto: Eyckeler

Das Kunstrasenfeld am Schulzentrum Längenfeld weist Mängel auf. Die Stadt gibt einen Einblick.

Gehen der Stadt Balingen so langsam die Kunstrasenplätze aus? Ganz so dramatisch stellt sich die Situation nicht dar, aber ein genauerer Blick auf die aktuelle Lage lohnt sich dennoch. Der Kunstrasenplatz neben der Bizerba-Arena befindet sich aktuell noch mitten in der Sanierungsphase – planmäßig. Nicht vorhergesehen waren dagegen Probleme auf der Kunstrasenanlage beim Schulzentrum Längenfeld. Die Verwaltung schilderte diese vor Kurzem dem Gremium des Technischen Ausschusses. Es gebe Probleme mit dem Flor auf dem Feld, hieß es. Wir haben daraufhin bei der Stadt noch mal nachgefragt, wie sich die Lage darstellt.

 

„Der Flor hat sich verschoben, so dass er auf einer Seite nicht mehr von den Klemmprofilen gehalten wird. Die Nähte, an denen die einzelnen Bahnen des Flors verschweißt sind, gehen auf“, berichtet Stadtsprecher Dennis Schmidt.

Schüler und Sportler werden sich nun fragen, was das für sie und den Betrieb auf dem Feld bedeutet. Hier kann Schmidt erst einmal beruhigen: „Augenblicklich gibt es keine Einschränkungen, da die aufgehenden Nähte immer wieder zeitnah verschweißt werden.“ Den Haushalt belasten diese Reparaturen aktuell aber nicht, da die aufgehenden Nähte laut Verwaltung gegenwärtig noch im Rahmen der Gewährleistung verschweißt werden. Mitunter dürften auch die Sportler der TSG Balingen genau hinschauen, was dort nun vor sich geht.

Da der Kunstrasenplatz neben dem Stadion aktuell noch erneuert wird, suchen die Verantwortlichen nach Ausweichmöglichkeiten. Sogar der Kunstrasenplatz im benachbarten Dotternhausen wurde schon als Alternative in Betracht gezogen.

Stadtsprecher Schmidt skizziert das weitere Vorgehen: „Gerade geht es darum, durch schnelles Verschweißen aufgehender Nähte, den Platz weiterhin spielfähig zu halten.“ Darüber hinaus gelte es, ein Gutachten abzuwarten und dann entsprechend zu reagieren, so Stadtsprecher Schmid.