Die drei Vorsitzenden Alexander Schmieder, Mathias Stehle und Marius Lungoiu verabschieden Jugend-Sportausschuss Manuel Kimmig in der Hauptversammlung der Spielvereinigung Schiltach. Foto: Spielvereinigung Schiltach

Bei der Mitgliederversammlung blickte die Spielvereinigung Schiltach auf die Vereinsaktivität im vergangenen Jahr zurück.

Eine Minute nach 19.26 Uhr eröffnete Sitzungsleiter Marius Lungoiu die Mitgliederversammlung der Spielvereinigung Schiltach im Sportheim Vor Kuhbach. Davon berichtet der Verein in einer Mitteilung.

Bei der Gedenkminute an die verstorbenen Vereinsmitglieder erinnerte Lungoiu an seinen Vorstandskollegen und Ehrenmitglied Wolfgang Bruckner, der überraschend und viel zu früh Anfang des Jahres verstorben war. Anschließend hob er die vielen Arbeitseinsätze abseits des Rasens hervor. Neben finanziellen Investitionen an der Hütte, die man mit einem Rolltor versehen hatte oder der Modernisierung der Duschen, Anschaffung neuer Geräte in der Sportheimgaststätte und mehr, sprach er auch die vielen Arbeitseinsätze während des Spielbetriebs oder den Veranstaltungen an.

Engagiert im Verein sind „immer dieselben Leute“

Hier mahnte er aber, dass es sich immer noch wie ein roter Faden durch den Verein ziehe, dass „es immer dieselben Leute sind, die diese Arbeit leisten und ein Teil ihrer Freizeit mit dem Verein teilen“. Hier wünsche man sich, dass auch wieder andere mit einsteigen. Ehrenmitglied Fritz Heil entgegnete, „dass man hier die falschen Leute anspreche“. Dem stimmte der Vorsitzende zu.

Danach folgten die Berichte aus den Abteilungen. Sportausschuss Nico Adrion begann mit der „Zweiten“ und erinnerte an die vergangene Saison, in der die Mannschaft souverän Meister wurde. Darauf folgte allerdings in der Hinrunde Ernüchterung. In der Rückrunde konnte sich das Team etwas stabilisieren. Am Ende sprang Rang neun heraus.

Die „Erste“ war in der Saison 2022/2023 sportlich abgestiegen. Mit Schützenhilfe konnte die Mannschaft dann doch in der Kreisliga A verbleiben. Nach einer durchwachsenen Hinrunde verpflichtete man mit Marcel Schmid einen Torhüter. Zur Rückrunde konnte sich das junge Team deutlich steigern. Am Ende wurde es der sechste Platz. Zudem verkündete Adrion die Verlängerung mit dem Trainerteam der zweiten Mannschaft, Lukas Wichmann und Sebastian Werth. Und auch Mathias Stehle und Patrick Schöttle werden in der kommenden Saison bei der ersten Mannschaft an der Bande stehen.

Vor heimischem Publikum erfolgreich

Manuel Kimmig, der später in der Versammlung verabschiedet wurde, berichtete aus der Jugendabteilung. Beim Flößercup Anfang des Jahres waren 400 Kinder und Jugendliche hinter dem runden Leder her. Besonders erfreulich aus Schiltacher Sicht war, dass die E-Jugend vor heimischem Publikum das Turnier gewann.

Im Spielbetrieb sind bei den Bambinis 26 Kinder im Einsatz. In der F-Jugend konnte der Verein an allen vier Spieltagen eine Mannschaft stellen. In der E-Jugend meldete man mit 22 Spielern zwei Mannschaften, die einmal in Turnierform und einmal an Spieltagen im Einsatz waren. Die E1 feierte die Meisterschaft.

In der D-Jugend hatten die Trainer Jan Adler, Simon Duffner, Jannis Flaig und Finn Harter eine schwierige Saison mit einem kleinen Kader zu meistern. Zwar konnte man personell mit weiteren Spielern nach der Winterpause für Entlastung sorgen, allerdings folgte häufiges Fehlverhalten mancher Spieler. In der C-Jugend konnte man in der Hinrunde noch auf Platz fünf überwintern. Auch hier folgten Undiszipliniertheiten, so die Trainer Maurice Manegold und Benjamin Martin. Die A-Jugend, die durch B-Jugendspieler ergänzt wurden, feierte mit ihren Trainern Martin Esslinger, Andre Knubel und Marvin Stegerer ebenfalls die Meisterschaft.

Spieler durchlaufen komplette Jugend

Zum Abschluss seiner Amtszeit überreichte Kimmig den Jugend-Award der Spielvereinigung an Mario Andrijasevic, Jerome Dotse, Lauri Harter und Niclas Sauer. Felix Bühler und Oskar Milewski ließen sich entschuldigen. Alle Spieler durchliefen die komplette Jugend bei der Spielvereinigung.

AH-Leiter Jürgen Kirgus berichtete vom AH-Grillfest, vom abgesagten Vorland, vom AH-Ausflug an den Bodensee und von der traditionellen Schlachtplatte. Nach Worten ringend erinnerte er an den am 9. Januar verstorbenen Freund und Kameraden Wolfgang Bruckner, für den er dessen Amt nun weiterführe. Die aktiven AH waren bei vier Turnieren im Einsatz.

Marita Wieland ließ sich als Übungsleiterin der Gymnastikgruppe entschuldigen. Lungoiu informierte darüber, dass die Montagsgruppe mit 20 Teilnehmern sehr gut besucht ist.