Die Geehrten mit dem Vorsitzenden Wolfram Zündel (links) und Geschäftsführer Florian Schlotter (rechts) Foto: Holzer-Rohrer

100 Jahre Spielvereinigung Bochingen – auf dieses Großereignis war auch die Jahreshauptversammlung fokussiert.

Die Funktionsträger forderten durchweg in ihren Rechenschaftsberichten Unterstützung auf breiter Basis ein. Dies sei keine Bitte, sondern ein „Muss“ machte Geschäftsführer Florian Schlotter deutlich, wenn man nach außen ein gutes Bild abgeben und intern stolz sein wolle auf Organisation und Durchführung dieser insgesamt sechs Tage umfassenden Festlichkeiten.

Hoch motivierter Vorsitzender

„Wenn jeder etwas mehr tut, dann müssen alle etwas weniger tun“ – so die Devise von Wolfram Zündel, der sich nicht scheute, im vergangenen Jahr in einer schwierigen Situation das Amt des ersten Vorsitzenden anzunehmen. Er versicherte den zahlreich erschienenen Gästen, dass er motiviert sei, die nächsten Jahre der Bochinger Spielvereinigung in verantwortlicher Position zu gestalten.

Zündel hatte eine äußerst gründliche Bestandsaufnahme durchgeführt, die ihn zu klaren Zielformulierungen und auch kritischen Anmerkungen veranlassten – sowohl in sportlicher als auch infrastruktureller Hinsicht. Er sprach von Investitionen in die Zukunft, von Einsparpotenzial, mittel- und langfristigen Projekten. Den momentanen Standard zu halten bezeichnete er als Mindestanforderung.

Großer Aufwand im Veranstaltungsbereich

Geschäftsführer Florian Schlotter machte deutlich, welch intensiver Aufwand im Veranstaltungsbereich betrieben wurde, was ein Maximum an ehrenamtlichem Einsatz gefordert hatte. Das Ergebnis spiegelte sich dann in den Finanzen wider, denn Manuela Klaiber und Stephanie Hezel konnten einen deutlichen Zugewinn und somit ordentliche Rücklagen für das Jubiläumsfest vermelden.

Jugendleiter Thomas Brandecker blickte auf eine erfolgreiche Saison der sechs Jugendklassen zurück und verwies auf die Notwendigkeit der Bildung von Spielgemeinschaften als Gebot der Stunde. Spielausschussvorsitzender Andy Mühlbauer nannte als sportliche Eckpfeiler den Klassenerhalt der A-Mannschaft sowie den Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Kreisklasse B. Als „historisches Event“ in der Vereinsgeschichte bezeichnete er den Gewinn des Bezirkspokals.

Das Festprogramm steht

Im Antrag zur Entlastung zollte Berthold Brandecker Respekt und Dank für die so erfolgreiche Vereinsarbeit. Super gemanagt habe Wolfram Zündel sein erster Jahr als Vorsitzender, meinte Ortsvorsteher Martin Karsten und sicherte die Unterstützung der Ortsverwaltung zu.

Zum Abschluss gehörte die ganze Aufmerksamkeit nochmals dem Geschäftsführer, der das Festprogramm vorstellte und dafür warb, sich in den Einsatzplan einzutragen und weitere Menschen zur Mithilfe zu animieren.