Der Hofstetter Gemeinderat schloss sich bei seiner jüngsten Sitzung bei der Auswahl der Geräte für den neuen Spielplatz Senkmatt den Vorschlägen des Kindergemeinderats an.
Bürgermeister Martin Aßmuth berichtete, dass Jessica Matt vom Bürgerbüro Anfang Oktober mit dem Kindergemeinderat eine Spielplatzrallye unternommen hat, um zu sehen, welche Spielgeräte für die Kinder infrage kommen. Diese Anregungen seien nun in die Planungen eingeflossen.
Wie bereits berichtet, hatte der Gemeinderat im vergangenen Jahr beschlossen, das Grundstück mit dem alten Spielplatz Auf der Rot als Bauplatz zu verkaufen und stattdessen einen neuen Spielplatz mit zeitgemäßen Spielgeräten und in besserer Lage zu errichten. Im Haushaltsplan sind für die neuen Spielgeräte 30 000 Euro vorgesehen.
Das Büro Winski, das aufgrund des Ruhestands des Inhabers inzwischen ins Büro Kappis aufgegangen ist, hat für die Gemeinde zwei Planvarianten erstellt. Die Vorstellungen der Kinder weichen laut Aßmuth etwas von den Vorstellungen des Planers ab, würden von der Verwaltung aber als grundsätzlich gut und praxistauglich erachtet.
Auf Wunsch der Kinder und auch auf Vorschlag des Planungsbüros soll es eine Nestschaukel für die Kleinsten geben. Statt einer Wippe und einer einzelnen Rutsche, wie vom Planungsbüro vorgeschlagen, soll es ein Multispielgerät aus Holz mit Kletter- und Rutschmöglichkeit geben, womit ebenfalls den Anregungen der Kinder Rechnung getragen werde. Diese hatten sich Klettermöglichkeiten gewünscht. Darüber hinaus habe der Kindergemeinderat ein Bodentrampolin und Balancierbalken vorgeschlagen, was ebenfalls beides verwirklicht werden soll.
Der Planer habe noch eine archimedische Wasserspirale vorgeschlagen, auch die Kinder hätten eine Wasserspielmöglichkeit begrüßt, allerdings gab Aßmuth zu bedenken, dass diese Spirale inklusive Montage allein schon mehr als 7000 Euro kosten würde und fragte die Gemeinderäte um ihre Einschätzung.
„Hat der Graben überhaupt genug Wasser, dass die Spirale funktioniert“, wollte Fabian Witt (CDU) wissen. Aßmuth antwortete, dass das Wasser in der Regel knapp werden könnte. Arnold Allgaier (FWV) regte eine günstigere Alternative wie eine Schwengelpumpe an. Hubert Kinast (CDU) und Stefan Schwendemann (CDU) schlossen sich an. Peter Neumaier (FWV) störte sich daran, dass Spielgeräte aus Kiefernholz vorgesehen waren. Er sprach sich für langlebigeres Holz für den Außenbereich wie Robinie aus. Die Gemeinderäte regten an, statt der Wasserspirale lieber in langlebigeres Holz zu investieren, was auch Aßmuth befürwortete. Laura Scherer (FWV) schlug vor, zur Beschattung eventuell noch einen Baum zu pflanzen. „Das sollte in der Pauschale drin sein“, sagte Aßmuth.
Der Beschluss
Der Gemeinderat beschloss schließlich einstimmig, die Verwaltung zu ermächtigen, entsprechende Ausgaben für die Spielgeräte zu tätigen (ausgenommen der Wasserspirale) und eine hochwertigere Holzart zu wählen.