Bürgermeister Bernd Heinzelmann überzeugt sich selbst vom Spaßfaktor auf dem Kletterturm. Foto: Sum

Platz zum Spielen, Toben und Spaß haben: Mit der Eröffnung des neuen Spielplatzes im Oberdorf West gehen die öffentlichen Bautätigkeiten im dritten Bauabschnitt "langsam, aber sicher" ihrem Ende entgegen.

Schenkenzell - Das sagte Bürgermeister Bernd Heinzelmann bei der feierlichen Einweihung am Mittwochnachmittag. Auch wenn es kurz vorher zu regnen begonnen hatte, freuten sich dennoch ein paar – vor allem junge – Bewohner, den Spielplatz endlich in Beschlag nehmen zu dürfen.

Schattenplätzchen für Eltern

Und auch Heinzelmann äußerte seine Freude über die Eröffnung "unseres kleinen, aber feinen Spielplatzes im Oberdorf". Er wurde als Ersatz für die alte und in die Jahre gekommene Spielstätte an der Mühlenwiese errichtet. Auf 400 Quadratmetern hätten die Kinder nun einen Platz, "wo sie sich beschäftigen und austoben können", sagte Heinzelmann, der selbst Familienvater ist.

Den Kindern stehen verschiedene Spielgeräte zur Verfügung: ein Kletterturm samt Rutsche, eine Wippe, ein Wipp-Fahrzeug, eine Schaukel für jüngere und ältere Kinder sowie ein Sandkasten. Bis Ende des Monats soll das Sonnensegel über dem Sandkasten noch angebracht werden – dieser Tage wohl eh eher als Regenschutz nötig. Zwei Schirmplatanen, unter denen Sitzbänke stehen, sollen auch "Eltern und Großeltern" beim Spielplatzbesuch ein Schattenplätzchen bieten.

Mehr als 300 Arbeitsstunden

Viel Lob hatte der Bürgermeister für Ortsbaumeister Thomas Haas, der den Spielplatz "hervorragend geplant" habe, und auch für das Bauhof-Duo Siegfried Harter und David Weisser, das den Spielplatz in mehr als 300 Arbeitsstunden errichtet hat. Und das ausgerechnet an "den bislang heißesten Tagen des Jahres", sprach Heinzelmann von einer "schweißtreibenden Arbeit". Dafür gebe es jetzt "eine kühle Erfrischung" – ob er damit den Regen oder die Getränke meinte, ließ Heinzelmann offen.

Die Gemeinde investierte rund 30.000 Euro in den neuen Spielplatz. Damit sind die öffentlichen Arbeiten im Baugebiet so gut wie abgeschlossen. An der ein oder anderen Stelle müssten noch Straßenlaternen gesetzt werden, "aber dann sind wir fast fertig", betonte Heinzelmann. Auch die Bauplätze sind inzwischen allesamt verkauft –­an einigen Stellen wird derzeit noch kräftig gebaut. "Somit wurde dieser neue Teil unserer Gemeinde innerhalb von wenigen Jahren geplant und umgesetzt. Es freut mich, dass wir hier eine dynamische Nachbarschaft mit allen Altersklassen haben", schloss er – und gab den Spielplatz dann endlich an die jüngste frei, die die Spielgeräte sofort freudig ausprobierte.