Der Spielertrainer des SV Wurmlingen und sein Heimatverein gehen ab Sommer getrennte Wege.
Es waren furiose 16 Minuten, in denen der SV Wurmlingen der SGM Hardt/Lauterbach am Sonntag fünf Tore einschenkte. Statt 1:1 hieß es plötzlich 6:1, am Ende stand ein 6:3 und damit der zweite Sieg in Serie für den SVW auf der Anzeigetafel. Diese Punkte kann der abstiegsbedrohte Bezirksligist auch gut gebrauchen.
Spielertrainer Tom Schmidt – selbst zweifacher Torschütze – erklärte gegenüber unserer Redaktion: „Mit dem 2:1 ist der Knoten geplatzt und es lief wie am Schnürchen. Wir spielen aktuell befreit auf und auch am Mittwoch in Bubsheim ist etwas zu holen.“ Schmid würde mit seinem Heimatverein gerne den Abstieg vermeiden. Klar ist aber, dass die Zusammenarbeit am Saisonende nicht fortgeführt wird.
Umbruch steht an
Marc Bippus, aktuell Co-Trainer, wird aus privaten Gründen kürzer treten, Schmid ist offen für eine neue Herausforderung. Er berichtet von sehr offenen und ehrlichen Gesprächen mit den Verantwortlichen. Aufgrund der guten Jugendarbeit stoßen im Sommer wieder zahlreiche A-Jugendliche zu den Aktiven. „Es findet ein gewisser Umbruch statt. Dieser geht nicht von heute auf morgen, ich bin nun schon im vierten Jahr im Amt. Hier könnte auch neuer Schwung gut tun. Ich habe mir viele Fragen gestellt“, berichtet Schmid von seinen Überlegungen.
Letztlich ist er aber zum Entschluss gekommen seinen Vertrag nicht noch einmal zu verlängern. Der langjährige Leistungsträger des SV Zimmern, der vor seiner Rückkehr nach Wurmlingen noch zwei Jahre als Co-Trainer bei der SG Vöhringen verbrachte, will aber keinesfalls kürzer treten und ist offen für eine neue Herausforderung. „Ob als Trainer, Spielertrainer, Co-Trainer oder auch nur als Spieler, ich bin da offen. Ich habe schon Lust mich mit meinen bald 34 Jahre nochmals zu challengen“, so Schmid.
Abschied mit dem Klassenerhalt
Bis dahin will er die Saison mit seinem SVW noch „sauber zu Ende spielen“ und sich im besten Fall mit dem Klassenerhalt verabschieden.