Nachdem sich Schiedsrichter Stefan Flaig verletzte, musste das Landesligaspiel SV Seedorf – SSC Tübingen abgebrochen werden.
SV Seedorf – SSC Tübingen 1:3 (abgebrochen). Erneut musste im Bezirk Schwarzwald-Zollern ein Fußballspiel abgebrochen werden, weil sich der Schiedsrichter verletzte. Schon in der 9. Minute hatte Stefan Flaig (Bonlanden) Probleme, wurde von der Physio-Abteilung des SV Seedorf minutenlang behandelt, so dass die Partie fortgesetzt werden konnte.
Nach einer Stunde ist Schluss
Der Unparteiische bekam nach einer Stunde erneut Probleme, die ihn zur Aufgabe zwangen. Die Versuche, aus dem Publikum einen ausgebildeten Schiedsrichter zu finden, scheiterten. In einem positiven Fall hätte der die Rolle des Linienrichters übernehmen können, während einer der beiden Assistenten von Flaig, André Wagner und Furkan Alparagi, die Spielleitung übernehmen hätten können. Nach ergebnisloser Suche blieb nur die Entscheidung, die Landesligapartie abzubrechen. Ob es zu einer Neuansetzung kommt, darüber wird das Sportgericht des WFV entscheiden.
SV Seedorf 1:3 in Rückstand
Die gespielte Stunde verlief nicht so, wie man sich das beim SV Seedorf vorgestellt hatte. Bereits in der 12. Minute brachte Felix Müller den SSC Tübingen mit 1:0 in Führung. Aus einer druckvollen Aktion der Gastgeber kam der SVS zum 1:1 (34.), allerdings begünstigt durch ein Eigentor des Tübingers Christian Wiehl. Mit einem Doppelschlag von Marco Kuhn (39.) und erneut Felix Müller (41.) stellten die Gäste noch vor der Pause auf 3:1. Nach Wiederbeginn war der SV Seedorf besser in der Partei, hatte mehr Spielanteile – bis es zum Abbruch kam.