Kevin Kärcher (hier noch im Trikot des Landesligisten FC Pfaffenweiler) kehrte in der Winterpause nach nach zweieinhalb Jahren wieder zur DJK Villingen zurück, nachdem er zuletzt für Ligakonkurrent SG Triberg/Nußbach spielte. Foto: Rohde

Das Testspiel der DJK Villingen beim AFC Rinia Singen wird in der 70. Minute nach einer 4:2-Führung abgebrochen.

Kreisliga A: Eigentlich wollte die DJK Villingen am Sonntag in einem weiteren Vorbereitungsspiel ihre Form testen und fuhr an den Hohentwiel zum Bezirksligisten AFC Rinia Singen. Doch die Partie beim Tabellenletzten nahm ein unrühmliches Ende. Sie dauerte nur 70 Minuten, dann brach Schiedsrichter Stefan Teufel die Begegnung ab.

 

Zwei Platzverweise

Was war passiert? Treffer von Lukas Podolski (9., 30.) und durch Eneas Hermannstädter (19.) sorgten für eine 3:1-Pausenführung der DJK. Nach dem Anschluss wurde es dann in der zweiten Hälfte turbulent.

Ab der 62. Minute folgten zwei Ampelkarten für AFC Rinia (62., 63.). Nico Schwirz verwandelte in der 65. Minute einen Elfmeter zum 4:2. Nach einer weiteren Gelben Karte (70.) war es den Singenern offenbar zu bunt – sie sorgten für den Spielabbruch.

Philipp Pfriender

Philipp Pfriender aus der DJK-Vorstandschaft klärt die Geschehnisse auf: „Der AFC war vermehrt mit den Schiedsrichter-Entscheidungen nicht einverstanden und hat dann in der Endkonsequenz aus Protest den Platz verlassen. Unser Trainer hat unsere Spieler zur Seite gerufen – und wir mussten dann die Entscheidung leider so hinnehmen. Zwischen den Mannschaften war alles fair, die Spieler von Singen kamen im Anschluss auch noch zu unseren Jungs und haben sich entschuldigt, dass wir extra aus Villingen angereist sind, um dann nur 70 Minuten zu spielen.“