Am Samstag (14 Uhr) empfängt die TSG Balingen den TSV Steinbach Haiger zum letzten Spiel des Jahres. Ob die Partie aber wirklich stattfinden kann, entscheidet sich erst am Freitag nach einer Platzbegehung.
Wie schon 2022 könnte die TSG Balingen das Jahr mit einem Heimspiel abschließen und wieder steht kurz vorher ein Fragezeichen hinter der Austragung der Begegnung. Im vergangenen Jahr wurde der Platz noch am Spieltag vom Schnee befreit und die TSG konnte den VfR Aalen mit 4:2 besiegen. Ob die Begegnung gegen den TSV Steinbach über die Bühne geht, entscheidet sich wohl am Freitag.
TSG-Geschäftsführer Jonathan Annel erklärte auf Nachfrage unserer Redaktion, dass die Platzkommission sich das Spielfeld am Freitagvormittag anschauen wird. „An den freien Stellen sieht man, dass der Platz sehr feucht und tief ist.“ Man sei im Austausch mit der Liga und der Stadt Balingen, die Eigentümer der Bizerba-Arena ist.
Vorbereitung unverändert
Die Mannschaft um Interimstrainer Denis Epstein bereitet sich derweil ganz normal auf die Partie vor. Epstein sagt zur Platzthematik: „Die Bedingungen in den vorherigen Spielen waren auch nicht einfach. Es gilt keinen Schönheitspreis zu gewinnen und im Endeffekt hätten ja beide Teams die gleichen Bedingungen. Wir können es sowieso nicht beeinflussen und warten ab.“
Nachdem man in Frankfurt zwar ein starkes Spiel gezeigt hat, aber wieder einmal nicht das passende Resultat eingefahren hat, will man das Jahr gegen Steinbach gerne positiv beenden. Epstein weiß: „Wir hatten im bisherigen Saisonverlauf viele negative Ergebnisse, daher wäre ein positiver Abschluss umso wichtiger. Zum einen für die Tabelle und zum anderen für den Kopf.“
Steinbach strauchelt zuletzt
Beim Hinspiel in Steinbach holte die TSG nach 0:2-Rückstand immerhin noch ein Unentschieden, das letztjährige Aufeinandertreffen in der Bizerba-Arena endete mit einem spektakulären 2:3. Das Team von Pascal Bieler hinkt den eigenen Ansprüchen aktuell hinterher und konnte keine der vergangenen fünf Begegnungen gewinnen. „Das zeigt wie ausgeglichen die Liga ist. Wir wollen und müssen in erster Linie auf uns schauen und die gleiche Einsatzbereitschaft wie zuletzt an den Tag legen“, gibt Epstein die Richtung vor.
In einer Videoanalyse habe er der Mannschaft aufgezeigt, dass die defensive Kompaktheit in Frankfurt nicht zufriedenstellend war. „Unsere Abstände waren oft zu groß. Das wollen wir ändern. Nach vorne hat es gut ausgesehen“, so der frühere Profi, der zuletzt auf viel Geschwindigkeit in der Offensive setzte. Dies könnte auch ein probates Mittel für das Duell mit Steinbach werden. „Die Aufstellung hängt natürlich immer auch vom Gegner und dem Spielstand ab. Aber Tempo ist ein gutes Mittel und das wollen wir auch wieder auf den Platz bringen“, bekräftigt Epstein. Auf Verteidiger Jonas Vogler wird er wohl weiterhin verzichten müssen.
Positives Fazit
Epstein zieht vor der Partie schon mal ein Fazit seiner Zeit bei der 1. Mannschaft und lobt die Truppe. „Es hat mir extrem viel Spaß gemacht. Jeder Einzelne hat sich vom ersten Training an voll reingehauen. Es ist absolut Leben in der Mannschaft und auch der körperliche Zustand passt. Da hat Martin Braun gute Arbeit geleistet.“ Ob es bei zwei Pflichtspielen in der Verantwortung bleibt oder noch eine Partie dazu kommt, hängt nun von der Platzkommission und deren Entscheidung ab.