Der erste Bauabschnitt der Sanierung der Allmendstraße vom Autohaus Siedle bis zur Einfahrt in die Unterallmend wird ab der kommenden Woche mindestens bis zum Jahresende komplett gesperrt. Der ganze Verkehr auf dieser Straße muss daher über die Wilhelmstraße umgeleitet werden. Foto: Stefan Heimpel

Die Sanierung der Allmendstraße in Furtwangen startet am Montag. Für den ersten Bauabschnitt muss die Straße mindestens bis zum Jahresende komplett gesperrt werden. Für den Verkehr bringt das deutliche Einschränkungen mit sich.

Mit deutlichen Verkehrsbehinderungen muss man ab der kommenden Woche in der Furtwanger Innenstadt rechnen: vor allem wird die Allmendstraße für den Straßenbau voraussichtlich bis zum Jahresende voll gesperrt. In der Folge fallen auch alle Parkplätze in der Wilhelmstraße weg, da hier nun auch der Schwerverkehr in beiden Richtungen unterwegs ist.

 

Das große Bauprojekt startet nun ab Montag, 1. Juli: die grundlegende Sanierung der Allmendstraße und dies in drei Bauabschnitten.

Der erste Bauabschnitt reicht vom Autohaus Siedle bis zur Einfahrt in die Unterallmend. Dieser Bereich ist ab der kommenden Woche gesperrt. Voraussichtlich dauern die Bauarbeiten bis Juli 2025. Für den ersten Bauabschnitt werden bis zum Jahresende etwa 1,6 Millionen Euro Kosten auf die Stadt zukommen. Es gibt hier auch keinen anderen Kostenträger. Denn mit dem Bau der Südtangente wurde die Allmendstraße von einer Landesstraße zur städtischen Straße heruntergestuft, für die nur noch die Stadt Furtwangen zuständig ist. Diese Sperrung sorgt natürlich dafür, dass die Wilhelmstraße und der Anfang der Bismarckstraße für den Rest des Jahres die einzige Ost-West-Achse in der Stadt darstellen. Der Verkehr wird sich hier deutlich vermehren.

Parkbucht vor Apotheke bleibt bestehen

Vor allem ist nun hier wieder der Schwerverkehr in beiden Richtungen unterwegs. Hier galt inzwischen eine Einbahn-Regelung für Lastwagen in der Wilhelmstraße nur Richtung Westen/Gütenbach. Nun müssen auch alle Fahrzeuge aus Richtung Vöhrenbach, die Richtung Triberg weiterfahren wollen, die Wilhelmstraße nutzen.

Dieses deutlich stärkere Verkehrsaufkommen ist nur zu meistern durch den Wegfall aller Parkplätze auf der Wilhelmstraße. Lediglich die Parkbucht vor der Apotheke bleibt weiter bestehen. Bei diesem kompletten Parkverbot wird kontrolliert und auch abgeschleppt. Parkmöglichkeiten bestehen auf dem Pfrengleparkplatz und in den städtischen Tiefgaragen.

Busverkehr in die Friedrichstraße verlegt

Der Busverkehr wird gleichzeitig vom Rössleplatz in die Friedrichstraße verlegt. Auch an der Einmündung von der Allmendstraße in die Unterallmend fallen immer wieder Arbeiten an, damit wird auch diese Stelle zeitweise unpassierbar. Außerdem, so Bürgermeister Josef Herdner, werde man die möglichen, meist gesperrten Schleichwege genau im Auge behalten und hier auch schnell einschreiten und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Herdner machte deutlich, dass die Maßnahme dringend notwendig ist. In deren Rahmen werden neben der Sanierung der Straße selbst auch Kanal, Wasser, Breitband sowie Stromleitungen verlegt, möglicherweise auch noch Gasleitungen. Er bat die Bevölkerung um Verständnis für diese wichtige Maßnahme und die damit verbundenen Behinderungen.