Autofahrer auf der B31 brauchen am Donnerstag Geduld: Nach einem Unfall mit einem Sattelzug dauert die Bergung des Fahrzeugs wohl noch mehrere Stunden.
Ein Sattelzug, der rund 24 Tonnen Oliven geladen hatte, wurde am frühen Donnerstagmorgen gegen 4.30 Uhr auf der Bundesstraße 31 zwischen der Abfahrt Neustadt und der Abfahrt zur Donaueschinger Straße in einen Unfall verwickelt.
Zeugenaussagen zufolge war der 32-jährige Fahrer des Gespanns in östlicher Richtung unterwegs und soll einen weiteren Lastwagen überholt haben. Dabei sei er ins Schleudern geraten sein.
Das Gespann sei anschließend nach rechts abgekommen, dort mit der Schutzplanke kollidiert und nach links abgewiesen worden sein, heißt es im Polizeibericht. In der Folge habe der aus Tschechien stammende Sattelzug die gegenüberliegende Schutzplanke durchbrochen und kam nach einigen Metern an einem dahinter befindlichen Abhang zum Stehen.
Fahrer bleibt wohl unverletzt
Der 32 Jahre alte Fahrer blieb augenscheinlich unverletzt, wurde aber für weitere medizinische Untersuchung durch den Rettungsdienst in ein nahes gelegenes Krankenhaus transportiert.
Fachfirma kümmert sich um die Bergung
Die Bergung des mit rund 24 Tonnen Oliven beladenen Anhängers erfolgt derzeit durch eine Fachfirma. Aktuell wird der Verkehr in Richtung Donaueschingen einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet, so die Polizei am Donnerstagvormittag. Der Verkehr in Richtung Freiburg werde über Neustadt umgeleitet. Eine Vollsperrung der B31 im Rahmen der vermutlich über mehrere Stunden andauernden Bergungsmaßnahmen könne nicht ausgeschlossen werden.
Auch eine Vollsperrung der B31 kann nicht ausgeschlossen werden
Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen. Bis wann die Bergungsarbeiten abgeschlossen sind, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden.
Ob der Fahrer des Sattelzuges aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse oder aufgrund eines möglichen Fahrfehlers ins Schleudern geriet, ist unter anderem Gegenstand der weiteren Ermittlungen, so die Polizei.